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Rock around the Blog!
Hier findest du spannende Blogartikel zu wechselnden Themen, geschrieben von Psychologiestudierenden. Zu allen Texten werden Quellen und weiterführende Informationen angeboten, damit ihr euch bei Interesse mit Informationen aus erster Hand versorgen könnt.
Los geht’s!


Zwischen Liebe und Überforderung: Wenn die Beziehung aus der Balance gerät
„Eine Beziehung ist ein Geben und Nehmen!“ Diesen Satz hast du doch bestimmt schon einmal gesagt bekommen. Von Familie, Freunden oder Verwandten. Du stellst deinen Partner an erste Stelle und deine Bedürfnisse und Wünsche nach hinten. Für manche ist das normal, denn es ist nun einmal ein Geben und Nehmen, wie es so oft gesagt wurde. Doch was, wenn aus einem Geben und Nehmen nur noch ein Geben oder Nehmen wird? Wenn du nichts mehr zurückbekommst und das, was ein Wechselseitige
19. Aug.4 Min. Lesezeit


Akzeptanz eigener Hilfsbedürftigkeit
Wie Glaubenssätze unser Handeln leiten Du gibst jeden Tag viel. Deine Zeit. Deine Kraft. Deine Aufmerksamkeit. Für Andere da zu sein, ist für dich selbstverständlich. Hilfe für dich selbst anzunehmen dagegen oft nicht. Vielleicht kennst du Gedanken wie: „Ich muss das allein schaffen.“ Oder: „Jetzt darf ich keine Schwäche zeigen.“ Solche Überzeugungen begleiten viele Angehörige psychisch erkrankter Menschen. Und manchmal machen sie das Leben schwerer, als es ohnehin schon ist.
29. Juli4 Min. Lesezeit


Zwischen Hoffnung und Druck
Wie du Menschen mit Depression begleiten kannst, ohne ungewollt Druck aufzubauen Dein Partner sitzt wieder mit dir am Tisch. Vor wenigen Tagen war selbst das Aufstehen kaum möglich. Heute trinkt ihr gemeinsam einen Kaffee. Ihr sprecht über Belangloses, vielleicht fällt sogar ein kleines Lächeln. Für einen Augenblick wirkt alles ein wenig leichter. Du merkst, wie sich Erleichterung breitmacht. Langsam geht es wieder aufwärts, denkst du hoffnungsvoll. Am liebsten würdest du sag
15. Juli5 Min. Lesezeit


„Wo sind wir geblieben?“ - Wenn sich alles nur noch um die Erkrankung dreht
Du wolltest eigentlich nur erzählen, wie schön der Spaziergang am Morgen war oder was im Büro passiert ist, und kaum hast du angefangen, ist das Gespräch schon wieder dort, wo es in letzter Zeit fast immer landet: bei der Erkrankung deines Liebsten. Vielleicht kennst du das Gefühl, dass sich der gesamte Alltag um Negatives dreht und für das Leichte, Beiläufige kaum noch Raum bleibt. Dieser negative Fokus ist eine der stilleren Belastungen, von denen Angehörige berichten, und
10. Juni4 Min. Lesezeit


Sozialer Vergleich und Self-Victimizing: Wenn das Leben der anderen leichter aussieht
Du scrollst durch Instagram. Eine Freundin postet Fotos mit ihrem Partner. Beide lachen, die Sonne scheint, alles wirkt so einfach. Du legst das Handy weg und blickst in dein Wohnzimmer. Dort sitzt dein eigener Partner, deine Mutter, dein Kind oder deine Schwester, und du weißt, dass heute wieder ein schwerer Tag wird. Die Depression hat sie fest im Griff. Oder die Angststörung. Oder die Sucht. Und in dir wächst dieser Gedanke, der sich anfühlt wie ein Stich in die Brust: „Wa
13. Mai6 Min. Lesezeit


Angst, etwas falsch zu machen: Warum der „perfekte Umgang" mit psychisch erkrankten Angehörigen eine Illusion ist
Ein Anruf am Samstagabend. Deine Schwester ist bereits vor einer Weile an Depressionen erkrankt. Sie sagt, sie wisse nicht mehr weiter. Und während sie spricht, rast in deinem Kopf ein einziger Gedanke: „Bitte nichts Falsches sagen. Bitte nicht alles schlimmer machen." Wer einen psychisch erkrankten Menschen begleitet, ob als Partner, Elternteil, Kind oder enger Freund, kennt diese Angst gut. Sie ist selten laut, aber dauerhaft präsent: die Sorge, mit einem unbedachten Satz,
22. Apr.6 Min. Lesezeit


„Was, wenn ich nicht mehr kann?“ – Die Angst vor dem eigenen Zusammenbruch
Stell dir vor, es ist Dienstagmorgen. Du hast die ganze Nacht nicht geschlafen, weil du dir Sorgen um die depressive Episode deines Partners gemacht hast. Dein Handy vibriert: Eine Nachricht von der Arbeit, eine Erinnerung an den Termin beim Kinderarzt und die Frage im Hinterkopf: „Habe ich heute schon eingekauft?“ In diesem Moment zieht sich dein Brustkorb zusammen. Es schießt dir ein Gedanke durch den Kopf: „Wenn ich jetzt wegbreche, bricht hier alles zusammen. Das geht nic
15. Apr.4 Min. Lesezeit


Ich weiß langsam gar nicht mehr, wer ich eigentlich bin
Wenn eine nahestehende Person psychisch erkrankt, verändert sich auch das eigene Leben. Termine müssen organisiert und begleitet werden, wir stehen in Krisen zur Seite und versuchen so, den Alltag der Person zu stabilisieren. Wir denken nicht lange nach, wir handeln einfach. Doch mit der Zeit nimmt diese neue Rolle immer mehr Raum ein. Freizeit fühlt sich plötzlich egoistisch an und eigene Bedürfnisse werden aufgeschoben. Wir finden seltener Zeit für unsere Hobbys und soziale
25. März7 Min. Lesezeit


Theory of Mind: Warum wir verstehen, was andere denken und fühlen
Unser Alltag ist grundlegend durch die Interaktion mit anderen Menschen gekennzeichnet. In einer Welt, die stark von sozialen Beziehungen und dem ständigen Austausch lebt, scheint die Verständigung häufig wie von selbst zu funktionieren. Diese vermeintliche Leichtigkeit täuscht jedoch oft darüber hinweg, wie schnell es zu Missverständnissen kommen kann: Man bereitet eine Überraschung vor und ist enttäuscht, weil der*die Partner*in nicht so reagiert wie erhofft. Oder es kommt
18. März5 Min. Lesezeit


"Ich merke, wie mein eigenes Leben immer kleiner wird"
Freunde fragen, ob du am Wochenende Zeit hast. Eine Einladung zum Geburtstag. Ein spontaner Kaffee nach der Arbeit. Dinge, die früher selbstverständlich waren. Und trotzdem sagst du immer öfter ab – nicht, weil du nicht möchtest, sondern weil gerade zu viel los ist. Weil dein Kopf schon voll ist. Weil du nicht weißt, wie stabil dein Angehöriger heute ist. Oder weil dir schlicht die Energie fehlt. Du gibst alles. Und trotzdem reicht es nie. Damit bist du nicht allein. Angehöri
11. März5 Min. Lesezeit


„Ich weiß oft gar nicht, was Krankheit ist – und was Verhalten“
Es kann oft schwer sein, zwischen Verhalten und Symptom zu unterscheiden. Ist der Rückzug reines Desinteresse – oder Ausdruck einer Depression? Ist die Gereiztheit mangelnde Wertschätzung oder Teil der Erkrankung? Unsicherheit und Überforderung entstehen genau an dieser Stelle. Man möchte Rücksicht auf die besondere Situation eines nahestehenden Menschen nehmen, gleichzeitig weiß man gar nicht so genau, wie man reagieren soll. Dieser Zwiespalt kann zu Schuldgefühlen und Frust
4. März6 Min. Lesezeit


„Ich habe Gefühle, die ich eigentlich nicht haben dürfte!“ – Weg von der Selbstverurteilung hin zur Selbstakzeptanz
Als Angehörige*r oder Begleitperson eines Menschen mit einer psychischen Erkrankung stehst du oft unter einem enormen, meist unsichtbaren Erwartungsdruck. Die eigene psychische Belastung wird häufig zugunsten der anderen Person zurückgestellt. Es entsteht oft der Eindruck, dass die Begleitung reibungslos funktionieren müsste, wenn man sich nur genug bemüht. Doch die Realität zeigt, dass es schnell zu emotionalen Konflikten kommen kann. Man investiert Zeit sowie Energie und is
25. Feb.5 Min. Lesezeit


Therapy Speak - wenn therapeutische Begriffe zu Alltagswörtern werden
Du stehst in der Küche und räumst gerade die Spülmaschine ein, während dein*e Partner*in am Tisch sitzt. Eigentlich ein normaler Abend. Du erwähnst beiläufig, dass du dich am Wochenende gerne mit Freunden treffen würdest – allein. Plötzlich verändert sich die Stimmung. Ein kurzes Schnauben, ein vorwurfsvoller Blick, ein Kommentar darüber, dass du „schon wieder flüchten würdest“. Du versuchst zu erklären, dass du einfach nur mal Zeit für dich brauchst, doch bevor du den Satz b
18. Feb.7 Min. Lesezeit


Kodependenz – wenn man nicht ohne den anderen kann
Es geht um das Beziehungsmuster Kodependenz, Co-Abhängigkeit, und was für Konsequenzen aus einem Leben in einer kodependenten Struktur entstehen können. Anschließend befassen wir uns mit den potenziellen langfristen Folgen und verfügbaren Ressourcen für betroffene Angehörige. Kodependenz? Interdependenz? Abhängigkeit? Der Begriff der Kodependenz beschreibt eine einseitige Abhängigkeit in einer sozialen Verbindung. Er ist abzugrenzen vom Begriff der Interdependenz, bei der e
17. Dez. 20257 Min. Lesezeit


Im Gespräch bleiben – wie Gaming keine Belastung wird
Videospiele sind ein Zeitvertreib und ein Hobby wie jedes andere. Doch während das Umfeld beim Fußballspiel und Lesen zustimmend nickt, kommt beim Gaming gelegentlich die Frage auf: Warum zockst du? In vielen Altersspannen sind Videospiele als Beschäftigung präsent und sowohl bei Eltern als auch Freund*innen oder in der Partnerschaft ist nicht immer klar, wieso gespielt wird. Dabei ist es wichtig, sich mit den Gründen fürs Videospielen auseinanderzusetzen und darüber im Gespr
10. Dez. 20256 Min. Lesezeit


Unsere Moral - haben wir alle zwei davon? Und wie verändert sie sich, wenn wir neidisch sind?
Der Mensch ist ein soziales Wesen. Wir sind so gestrickt, dass wir in Beziehungen, Familien, Gemeinschaften, sogar ganzen Gesellschaften leben und zwangsläufig mit anderen Individuen interagieren. Dies kann nur funktionieren, wenn wir einen bestimmten „Werte- Kompass“ haben, nach dem wir auch handeln. Wenn dich also dein guter Kumpel fragt, ob du am Freitag Abend auf die Kinder aufpassen kannst, weil er mal wieder Zeit mit der Frau alleine verbringen möchte, weißt du instinkt
12. Nov. 20257 Min. Lesezeit


Wie Social-Media-Influencer von unserem Neid profitieren.
Facebook, Instagram, TikTok und wie sie nicht alle heißen… Social Media Plattformen begleiten unseren Alltag nun schon seit einer Weile. Sie sind zum einen Orte, an denen Menschen sich einfach miteinander vernetzen und austauschen können. Zum anderen sind sie aber inzwischen auch Marktplätze auf denen Influencer neben Ruhm und Ansehen nicht selten auch beträchtlichen finanziellen Wohlstand erlangen. Werbepartnerschaften mit Unternehmen machen es möglich. Eine Win-Win-Situatio
6. Nov. 20255 Min. Lesezeit


Schluss mit den Mythen – Typische Irrtürmer über psychische Erkrankungen
Vielleicht hast du es selbst schon mal erlebt, dass jemand sagte: „Ach, das ist doch nicht so schlimm“ oder „Da muss man sich eben mal zusammenreißen“. Solche Sätze sind leider immer noch weit verbreitet – und sie zeigen, wie wenig wir oft über psychische Erkrankungen wissen. Dabei sind psychische Erkrankungen heutzutage kein Tabuthema mehr. Denn immer mehr Menschen sind im Laufe ihres Lebens davon betroffen. Und trotzdem: stoßen körperliche Erkrankungen und Belastungen in un
8. Okt. 20255 Min. Lesezeit


Persönlichkeitsstörungen:Wenn Muster zur Last werden
Jeder Mensch hat Eigenarten – stabile Verhaltensmuster, die uns einzigartig machen. Doch wann wird eine Besonderheit zur Störung? Persönlichkeitsstörungen (PS) sind tiefgreifende, anhaltende Muster im Denken, Fühlen und Handeln, die deutlich von kulturellen Erwartungen abweichen und zu persönlichem Leid oder Beeinträchtigungen führen können. Was sind Persönlichkeitsstörungen? Persönlichkeitsstörungen sind tief verwurzelte, unflexible Verhaltens- und Denkmuster, die die Wahrne
30. Juli 20257 Min. Lesezeit


Neid ist nicht gleich Neid! Vom Beneiden und Missgönnen - oder vom Wetteifern und Beneiden?
Wir alle kennen es: das äußerst unangenehme Gefühl, auf jemanden neidisch zu sein. Der Mitschüler, der beim Hundertmeterlauf eine Millisekunde schneller war. Die Kommilitonin, die das Stipendium erhalten hat, für das man sich selbst beworben hatte. Der Kollege, der befördert wurde, ohne eine bessere Qualifikation vorweisen zu können oder besser gearbeitet zu haben. Die Nachbarin, die nun schon zum dritten Mal dieses Jahr in den Urlaub fliegt. Die Liste ist schier unendlich. U
25. Juni 20254 Min. Lesezeit
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