top of page
Rock around the Blog!
Hier findest du spannende Blogartikel zu wechselnden Themen, geschrieben von Psychologiestudierenden. Zu allen Texten werden Quellen und weiterführende Informationen angeboten, damit ihr euch bei Interesse mit Informationen aus erster Hand versorgen könnt.
Los geht’s!


Mythos „Resilienz als Allheilmittel“
„Du musst einfach resilienter werden, dann ist alles besser.“ Vielleicht hast du diesen Satz schon öfter gehört. Vielleicht hast du ihn dir selbst gesagt, nachdem du wieder mal einen schwierigen Tag überstanden hast. Für einen psychisch erkrankten Menschen da zu sein, kostet Kraft. Wenn Resilienz als Lösung für alles präsentiert wird, klingt das zunächst hoffnungsvoll. Es kann sich aber auch wie eine weitere Aufgabe anfühlen. Der Gedanke „Wenn ich nur stark genug wäre, müsste
vor 14 Stunden5 Min. Lesezeit


Kumulationseffekte: Wenn sich der Tag in dir staut
Dein Angehöriger fragt dich, was es heute zum Abendessen gibt. Wütend entgegnest du: „Koch doch einfach selbst was!“. Eigentlich wolltest du gar nicht so streng reagieren. Es tut dir leid. Jetzt hat dein Angehöriger den ganzen Frust des Tages abbekommen. Heute lief einfach gar nichts. In der Arbeit hat pausenlos das Telefon geklingelt. Zusätzlich war auch noch deine Kollegin krank. In der Mensa war dann noch das Gericht aus, auf das du dich gefreut hattest. Manchmal ist es ni
14. Okt.3 Min. Lesezeit


Was uns stark macht: Schutzfaktoren für mehr Resilienz im Alltag
Es gibt Momente im Leben, in denen nichts mehr so läuft wie geplant. Eine unerwartete Veränderung, eine persönliche Krise, beruflicher Druck oder eine Zeit, in der einfach alles zu viel wird. Manchmal merken wir erst in solchen Situationen, welche Kraft in uns steckt – und wie wichtig Menschen, Beziehungen und kleine Dinge sind, die uns Halt geben. Doch warum gelingt es manchen Menschen nach schwierigen Zeiten wieder aufzustehen und neue Zuversicht zu finden? Und was hilft un
30. Sept.4 Min. Lesezeit


Erst funktionieren, dann an sich selbst denken: Warum wir Resilienz oft zu spät stärken.
„Ich muss nur noch diese Woche schaffen.“ Wie oft hast du diesen Satz schon gesagt oder von Kollegen, Freunden oder Familie gehört? Nur noch ein paar Termine, nur das eine Projekt noch, danach wird es entspannter. Die immer größer werdende Erschöpfung wird auf später verschoben – auf das Wochenende, den bevorstehenden Urlaub oder auf einen Moment der einfach mehr Ruhe hat. Doch was, wenn dieser Moment nicht oder erst sehr spät kommt? Wir funktionieren erstaunlich lange, auch
23. Sept.5 Min. Lesezeit


Hilfe annehmen ist Stärke: Warum niemand Krisen allein bewältigen muss
„Ich schaff das schon allein.“ Diesen Satz hast du bestimmt schon einmal gesagt. Doch was passiert, wenn wir irgendwann merken, dass wir es eben nicht allein schaffen? Manchmal gerät das Leben aus dem Gleichgewicht. Eine schwierige Situation, ein Rückschlag oder eine unerwartete Veränderung kann uns vor Herausforderungen stellen. Trotzdem fällt es vielen Menschen schwer, offen zu sagen „Ich brauche Hilfe.“ Wir denken oft, stark sein bedeutet, alles selbst schaffen zu müssen.
16. Sept.4 Min. Lesezeit


Wenn Stress zu viel wird
Du funktionierst nur noch. Du bist erschöpft. Hetzt von einem Termin zu nächsten. Zwischendurch klingelt das Handy. Und dann hast du auch noch das Rezept vergessen, dass du eigentlich einlösen wolltest. Kommt dir das bekannt vor? Der Alltag ist von Stress geprägt. Du als Angehörige:r merkst das oft besonders. Neben dem Versuch Arbeit und Privatleben zu jonglieren, organisierst du noch das Leben deines Angehörigen. Aber ist Stress immer was Schlechtes? In diesem Artikel erfähr
9. Sept.4 Min. Lesezeit


Stark bleiben, wenn das Leben schwierig wird: Die Kraft der Resilienz
Was passiert mit dir, wenn das Leben nicht nach Plan läuft? Pläne platzen oder verschieben sich, unerwartete Veränderungen kommen plötzlich, die schwierige Phase dauert doch länger als angenommen? Genau in solchen Situationen zeigt sich Resilienz. Wie widerstandsfähig sind wir und müssen wir immer stark sein? In diesem Artikel erfährst du, was Resilienz überhaupt ist, was uns resilient macht und wie sich Resilienz im Alltag zeigt und erlernen lässt. Was ist Resilienz? Sprüc
2. Sept.4 Min. Lesezeit


Die Angst vor der Zukunft
Du hast den Gipfel des Berges erreicht. Mit Stolz richtest du deinen Blick in die Ferne. Ein wunderbares Gefühl durchströmt dich. Du schaust den Berg hinab und siehst den Weg, der hinter dir liegt. Die Mühen des Aufstiegs haben sich gelohnt. Dein Blick kehrt zurück, zu dem Weg, der vor dir liegt. Ein mulmiges Gefühl steigt in dir auf. Du fragst dich „Was wird mich erwarten?“. Genauso fühlen sich Zukunftsängste oft an. Besonders dann, wenn ein nahestehender Mensch erkrankt ist
26. Aug.4 Min. Lesezeit


Wenn Helfen zur Last wird: Der Kreislauf aus Verantwortung und schlechtem Gewissen
Du gönnst dir einen Abend für dich. Ein Buch, ein Bad, einfach nichts tun. Und dann kommt er, dieser leise, aber beharrliche Gedanke: Ich sollte eigentlich bei ihr sein. Ich sollte mich kümmern. Was, wenn gerade etwas passiert? Du legst das Buch weg. Die Entspannung ist weg. Und übrig bleibt ein schlechtes Gewissen, das sich anfühlt, als hättest du etwas Verbotenes getan, obwohl du doch nur kurz geatmet hast. Dieses Empfinden ist kein persönliches Scheitern, sondern eine logi
1. Apr.6 Min. Lesezeit


Gewaltfreie Kommunikation: Was können Angehörige aus Rosenbergs Modell lernen?
Im letzten Artikel haben wir uns mit Marshall Rosenbergs Modell der Gewaltfreien Kommunikation (GfK) befasst, welches in den 1970er Jahren entwickelt wurde und bis heute rege Anwendung in verschiedenen Sparten von Psychologie und Pädagogik findet. Nachdem nun ein klareres Bild geschaffen wurde, was man sich eigentlich unter GfK vorzustellen hat, soll nun darauf eingegangen werden, was Angehörige für sich selbst daraus lernen können. Wie verwendet man die GfK? Ein Kernaspekt,
21. Jan.5 Min. Lesezeit


Gewaltfreie Kommunikation - das Rosenberg-Modell
Ein essenzieller Bestandteil von gelungenem zwischenmenschlichem Zusammenleben ist gelungene und angemessene Kommunikation. Entsprechend verbreitet sind verschiedenste Theorien und Ansätze, welche sich darauf fokussieren, genau diesen Bestandteil von Interaktion zu optimieren. In diesem Artikel soll das Modell der Gewaltfreien Kommunikation (GfK) nach dem amerikanischen Wissenschaftler Marshall Rosenberg vorgestellt werden. Wie entstand Rosenbergs Modell der GfK? Rosenberg
14. Jan.4 Min. Lesezeit


Humor und Resilienz: Lachen als psychische Ressource
Humor wirkt auf den ersten Blick fehl am Platz, wenn das Leben schwer wird. Wenn Menschen krank sind, sich in Krisen befinden oder mit psychischer Belastung umgehen müssen erwarten wir Ernsthaftigkeit, Rückzug und klare Regeln im Umgang mit Gefühlen. Lachen scheint in solchen Situationen fast respektlos und unangebracht. Und doch begegnet uns Humor gerade dort immer wieder: in Therapiesituationen, in Selbsthilfegruppen, im Gespräch mit Angehörigen oder mitten in persönlichen
7. Jan.5 Min. Lesezeit


Nächstenliebe & Grenzen setzen: Warum beides zusammengehört
Wie wir empathisch handeln können, ohne uns selbst zu verlieren. Nächstenliebe ist eine der stärksten sozialen Kräfte, die wir kennen. Besonders in der Weihnachtszeit wird sie sichtbarer als sonst: Wir möchten für andere da sein, Harmonie schaffen, Erwartungen erfüllen und Beziehung leben. Doch genau dann geraten viele Menschen – vor allem Angehörige, Menschen in helfenden Rollen oder besonders empathische Persönlichkeiten – in einen inneren Konflikt: Wie viel kann ich geben
24. Dez. 20253 Min. Lesezeit
Optimismus
Was ist Optimismus? Optimismus beschreibt unsere Neigung zur Hoffnung auf das Gute und den Glauben daran, dass in dieser Welt alles gut wird. Optimisten sind gegenüber alltäglichen Geschehnissen positiv gestimmt. Sie glauben daran, dass positive Dinge eher als negative geschehen. Optimismus zeigt sich auch dadurch, dass wir positive Erwartungen an die Zukunft haben. Es zeigt sich als generelle Persönlichkeitseigenschaft (trait) und auch als optimistische Einstellung im moment
26. Feb. 20254 Min. Lesezeit


Was hilft bei Hilflosigkeit
Manchmal fühlen wir uns hilflos, obwohl es vielleicht gar nicht wirklich so ist. Dies kann verschiedene Ursachen haben. Oft ist das Gefühl der Hilflosigkeit durch die wiederholte Erfahrung von Ohnmacht nach traumatischen Erfahrungen begründet. Wenn jemand, trotz vorhandener kognitiver Fähigkeiten und dem Bewusstsein über seine Umstände und Gefühle, nicht in der Lage ist auf praktisch hilfreiches Wissen zuzugreifen und dementsprechend zu handeln, so spricht man von erlernter H
5. Feb. 20255 Min. Lesezeit


Stress ist, was du daraus machst: Wie deine Bewertung den Unterschied machen kann
Stell dir vor, dein Partner oder ein Familienmitglied hat eine depressive Episode. Plötzlich lastet die gesamte Verantwortung des Alltags auf deinen Schultern. Während manche Menschen in einer solchen Situation den Überblick bewahren, fühlen sich andere überfordert. Warum empfinden wir Stress so unterschiedlich? Die Antwort kann in unseren individuellen Bewertungsprozessen liegen. In diesem Artikel erfährst du, warum Stress nicht nur von äußeren Umständen abhängt, sondern vor
29. Jan. 20254 Min. Lesezeit


Neurogenes Zittern und TRE® (Trauma and Tension Releasing Exercises)
Als der Traumatherapeut Dr. David Berceli verschiedene Situationen politischer Gewalt miterleben musste, konnte er beobachten, dass viele Menschen nach besonders belastenden und traumatischen Ereignissen den zuvor erlebten Schrecken aus dem Körper wieder heraus zitterten. Berceli fragte sich auch, warum wir in Stresszuständen häufig zittern und wie dieser Mechanismus funktioniert. Auch Tiere in freier Wildbahn aktivieren nach lebensbedrohlichen Ereignissen einen natürlichen Z
22. Jan. 20255 Min. Lesezeit


Türchen 22 – Stille
„Stille Nacht, heilige Nacht…“, so singen wir es zur Weihnachtszeit. Was Stille mit uns macht und warum sie manchmal hilfreich und heilend ist, erfahrt ihr in diesem Artikel. Die Bedeutung von Geräuschlosigkeit Stille, was zunächst die Abwesenheit von Geräuschen meint, hat in unserem Leben einen ganz besonderen Wert. Jene Geräuschlosigkeit um uns herum und auch in unserem Innen hat vielerlei Wirkungen auf Körper und Geist. In einer lauten Welt, kann sie uns ein wertvoller Sch
22. Dez. 20244 Min. Lesezeit


Türchen 21 – Dankbarkeit
Was Dankbarkeit mit uns macht Da dankbare Menschen ihr Umfeld zu schätzen wissen, sind sie oft glücklicher und können in schwierigen Situationen gelassener sein. Dankbarkeit kann eine optimistischere Sicht fördern und eine positivere Sichtweise auf das eigene Leben stärken. Dankbarkeit zu zeigen kann auch positive Wirkungen auf soziale Beziehungen haben, da unsere Mitmenschen uns als sympathisch und zugewandt wahrnehmen. Es gibt einige leichte Wege Dankbarkeit zu kultivieren
21. Dez. 20241 Min. Lesezeit


Türchen 20 – Freude – Ein Gefühl, das Gesundheit und Wohlbefinden fördert
Freude ist weit mehr als nur ein vorübergehendes Gefühl – sie hat tiefgreifende Auswirkungen auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Studien belegen, dass Freude die Ausschüttung von Glückshormonen wie Dopamin und Serotonin fördert, Stress abbaut und die psychische Resilienz stärkt. Sie wirkt sich positiv auf die körperliche Gesundheit, die Lebensqualität und die sozialen Bindungen aus. In diesem Beitrag untersuchen wir, was Freude ausmacht, wie sie auf Körper und Geist
20. Dez. 20243 Min. Lesezeit
bottom of page
