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Rock around the Blog!
Hier findest du spannende Blogartikel zu wechselnden Themen, geschrieben von Psychologiestudierenden. Zu allen Texten werden Quellen und weiterführende Informationen angeboten, damit ihr euch bei Interesse mit Informationen aus erster Hand versorgen könnt.
Los geht’s!


„Was, wenn ich nicht mehr kann?“ – Die Angst vor dem eigenen Zusammenbruch
Stell dir vor, es ist Dienstagmorgen. Du hast die ganze Nacht nicht geschlafen, weil du dir Sorgen um die depressive Episode deines Partners gemacht hast. Dein Handy vibriert: Eine Nachricht von der Arbeit, eine Erinnerung an den Termin beim Kinderarzt und die Frage im Hinterkopf: „Habe ich heute schon eingekauft?“ In diesem Moment zieht sich dein Brustkorb zusammen. Es schießt dir ein Gedanke durch den Kopf: „Wenn ich jetzt wegbreche, bricht hier alles zusammen. Das geht nic
vor 2 Tagen4 Min. Lesezeit


"Ich habe Sorge, dass es wieder passiert" – Rückfälle und Krisen mit affektiven Störungen
Ein erkrankter Dir nahestehender Mensch hat es geschafft, sich wieder einen stabilen Alltag aufzubauen. Dinge fühlen sich wieder sicherer an. Vielleicht sogar ein bisschen leichter. Trotzdem bleibt oft die Frage: „Was, wenn es wieder passiert?“ Die Angst, erneut in eine depressive oder manische Episode zu rutschen, begleitet nicht nur Menschen mit affektiven Störungen, sondern auch deren Angehörige. Vielleicht kennst du sie selbst oder erlebst sie bei einer nahestehenden Pers
8. Apr.7 Min. Lesezeit


Wenn Helfen zur Last wird: Der Kreislauf aus Verantwortung und schlechtem Gewissen
Du gönnst dir einen Abend für dich. Ein Buch, ein Bad, einfach nichts tun. Und dann kommt er, dieser leise, aber beharrliche Gedanke: Ich sollte eigentlich bei ihr sein. Ich sollte mich kümmern. Was, wenn gerade etwas passiert? Du legst das Buch weg. Die Entspannung ist weg. Und übrig bleibt ein schlechtes Gewissen, das sich anfühlt, als hättest du etwas Verbotenes getan, obwohl du doch nur kurz geatmet hast. Dieses Empfinden ist kein persönliches Scheitern, sondern eine logi
1. Apr.6 Min. Lesezeit


Ich weiß langsam gar nicht mehr, wer ich eigentlich bin
Wenn eine nahestehende Person psychisch erkrankt, verändert sich auch das eigene Leben. Termine müssen organisiert und begleitet werden, wir stehen in Krisen zur Seite und versuchen so, den Alltag der Person zu stabilisieren. Wir denken nicht lange nach, wir handeln einfach. Doch mit der Zeit nimmt diese neue Rolle immer mehr Raum ein. Freizeit fühlt sich plötzlich egoistisch an und eigene Bedürfnisse werden aufgeschoben. Wir finden seltener Zeit für unsere Hobbys und soziale
25. März7 Min. Lesezeit


"Ich merke, wie mein eigenes Leben immer kleiner wird"
Freunde fragen, ob du am Wochenende Zeit hast. Eine Einladung zum Geburtstag. Ein spontaner Kaffee nach der Arbeit. Dinge, die früher selbstverständlich waren. Und trotzdem sagst du immer öfter ab – nicht, weil du nicht möchtest, sondern weil gerade zu viel los ist. Weil dein Kopf schon voll ist. Weil du nicht weißt, wie stabil dein Angehöriger heute ist. Oder weil dir schlicht die Energie fehlt. Du gibst alles. Und trotzdem reicht es nie. Damit bist du nicht allein. Angehöri
11. März5 Min. Lesezeit


„Ich weiß oft gar nicht, was Krankheit ist – und was Verhalten“
Es kann oft schwer sein, zwischen Verhalten und Symptom zu unterscheiden. Ist der Rückzug reines Desinteresse – oder Ausdruck einer Depression? Ist die Gereiztheit mangelnde Wertschätzung oder Teil der Erkrankung? Unsicherheit und Überforderung entstehen genau an dieser Stelle. Man möchte Rücksicht auf die besondere Situation eines nahestehenden Menschen nehmen, gleichzeitig weiß man gar nicht so genau, wie man reagieren soll. Dieser Zwiespalt kann zu Schuldgefühlen und Frust
4. März6 Min. Lesezeit


„Ich habe Gefühle, die ich eigentlich nicht haben dürfte!“ – Weg von der Selbstverurteilung hin zur Selbstakzeptanz
Als Angehörige*r oder Begleitperson eines Menschen mit einer psychischen Erkrankung stehst du oft unter einem enormen, meist unsichtbaren Erwartungsdruck. Die eigene psychische Belastung wird häufig zugunsten der anderen Person zurückgestellt. Es entsteht oft der Eindruck, dass die Begleitung reibungslos funktionieren müsste, wenn man sich nur genug bemüht. Doch die Realität zeigt, dass es schnell zu emotionalen Konflikten kommen kann. Man investiert Zeit sowie Energie und is
25. Feb.5 Min. Lesezeit


Therapy Speak - wenn therapeutische Begriffe zu Alltagswörtern werden
Du stehst in der Küche und räumst gerade die Spülmaschine ein, während dein*e Partner*in am Tisch sitzt. Eigentlich ein normaler Abend. Du erwähnst beiläufig, dass du dich am Wochenende gerne mit Freunden treffen würdest – allein. Plötzlich verändert sich die Stimmung. Ein kurzes Schnauben, ein vorwurfsvoller Blick, ein Kommentar darüber, dass du „schon wieder flüchten würdest“. Du versuchst zu erklären, dass du einfach nur mal Zeit für dich brauchst, doch bevor du den Satz b
18. Feb.7 Min. Lesezeit


Helfen, ohne zu schaden – die Rolle von Angehörigen bei chronischen Schmerzen
Chronische Schmerzen betreffen nicht nur die Menschen, die sie Tag für Tag ertragen müssen – sie werfen auch weite Schatten auf ihr Umfeld. Partner:innen, Familienmitglieder und Freund:innen stehen plötzlich vor einer großen Herausforderung: Sie wollen unterstützen, trösten und entlasten, haben dabei aber oft die Sorge, etwas falsch zu machen. Wenn ein geliebter Mensch leidet, ist der Impuls klar: Man möchte sofort helfen. Doch genau hier beginnt die innere Zerrissenheit viel
29. Okt. 20257 Min. Lesezeit


Psychologische Sichtweisen auf chronischen Schmerz – warum die Psyche so wichtig ist
Wenn man an Schmerz denkt, denkt man meistens an etwas sehr Körperliches: Ein Signal aus dem Gewebe, das uns vor Gefahr warnen soll. Doch wer schon einmal länger unter Schmerzen gelitten hat, weiß, dass es damit nicht getan ist. Besonders bei chronischen Schmerzen, bei denen manchmal auch keine eindeutige körperliche Ursache gefunden wird, wird schnell deutlich: Der Körper allein erklärt nicht, warum Schmerzen bleiben, sich verstärken oder den Alltag so stark einschränken. Ge
22. Okt. 20256 Min. Lesezeit


Schluss mit den Mythen – Typische Irrtürmer über psychische Erkrankungen
Vielleicht hast du es selbst schon mal erlebt, dass jemand sagte: „Ach, das ist doch nicht so schlimm“ oder „Da muss man sich eben mal...
8. Okt. 20254 Min. Lesezeit


Saisonale Affektive Störung Winterdepression verstehen: Wenn die Jahreszeit zur Belastung wird
Es ist zunächst normal, wenn man sich im Winter mal hier und da sehr schlapp und energielos fühlt. Doch wann genau wird es zu einer...
1. Okt. 20255 Min. Lesezeit


Dependente Persönlichkeitsstörung
Warum dieses Thema relevant ist Die dependente Persönlichkeitsstörung (auch abhängige Persönlichkeitsstörung genannt) gehört zu den...
17. Sept. 20255 Min. Lesezeit


Paranoide Persönlichkeitsstörung
Es ist normal, nicht jedem blind zu vertrauen. Aber was passiert, wenn sich aus gesundem Zweifel ein ständiges Gefühl der Bedrohung...
10. Sept. 20256 Min. Lesezeit


Leben in der Stille: Die schizoide Persönlichkeitsstörung verstehen (SPS)
Die schizoide Persönlichkeitsstörung verstehen – Rückzug, emotionale Distanziertheit und innere Autarkie im Fokus Die schizoide...
27. Aug. 20255 Min. Lesezeit


Dissoziale Persönlichkeitsstörung
Was versteht man unter dissozialer Persönlichkeitsstörung? Die dissoziale Persönlichkeitsstörung (DPS), im Englischen häufig als...
20. Aug. 20257 Min. Lesezeit


Leben im Gefühlschaos: Die emotional-instabile Persönlichkeitsstörung verstehen
Die emotional-instabile Persönlichkeitsstörung verstehen – impulsiver Typ & Borderline-Typ im Fokus Die emotional-instabile...
13. Aug. 20256 Min. Lesezeit


Wenn Kontrolle zur Belastung wird: Die zwanghafte Persönlichkeitsstörung
„Ich will doch nur, dass alles richtig ist.“ Dieser Gedanke kann Folgen haben. Vor allem dann, wenn er das Leben bestimmt. Wenn Planung...
6. Aug. 20253 Min. Lesezeit


Persönlichkeitsstörungen:Wenn Muster zur Last werden
Jeder Mensch hat Eigenarten – stabile Verhaltensmuster, die uns einzigartig machen. Doch wann wird eine Besonderheit zur Störung?...
30. Juli 20257 Min. Lesezeit


Perfektionismus – Wenn der innere Antreiber krank macht
Perfektionismus kann sich anfühlen, als würde man im eigenen Anspruch ertrinken. Nach außen kontrolliert, doch innerlich ringt man...
23. Juli 20254 Min. Lesezeit
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