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Rock around the Blog!
Hier findest du spannende Blogartikel zu wechselnden Themen, geschrieben von Psychologiestudierenden. Zu allen Texten werden Quellen und weiterführende Informationen angeboten, damit ihr euch bei Interesse mit Informationen aus erster Hand versorgen könnt.
Los geht’s!


Akzeptanz eigener Hilfsbedürftigkeit
Wie Glaubenssätze unser Handeln leiten Du gibst jeden Tag viel. Deine Zeit. Deine Kraft. Deine Aufmerksamkeit. Für Andere da zu sein, ist für dich selbstverständlich. Hilfe für dich selbst anzunehmen dagegen oft nicht. Vielleicht kennst du Gedanken wie: „Ich muss das allein schaffen.“ Oder: „Jetzt darf ich keine Schwäche zeigen.“ Solche Überzeugungen begleiten viele Angehörige psychisch erkrankter Menschen. Und manchmal machen sie das Leben schwerer, als es ohnehin schon ist.
29. Juli4 Min. Lesezeit


Zwischen Hoffnung und Druck
Wie du Menschen mit Depression begleiten kannst, ohne ungewollt Druck aufzubauen Dein Partner sitzt wieder mit dir am Tisch. Vor wenigen Tagen war selbst das Aufstehen kaum möglich. Heute trinkt ihr gemeinsam einen Kaffee. Ihr sprecht über Belangloses, vielleicht fällt sogar ein kleines Lächeln. Für einen Augenblick wirkt alles ein wenig leichter. Du merkst, wie sich Erleichterung breitmacht. Langsam geht es wieder aufwärts, denkst du hoffnungsvoll. Am liebsten würdest du sag
15. Juli5 Min. Lesezeit


Wenn Freude sich auf einmal falsch anfühlt: „Warum es fremd erscheint, glücklich zu sein, wenn ein geliebter Mensch leidet“
Dein Arbeitsvertrag für deinen neuen Traumjob liegt unterschrieben auf dem Tisch! Endlich! Monatelang hast du auf diesen Tag hingearbeitet, Bewerbungen geschrieben, Gespräche geführt und gehofft, dass es diesmal klappt. Abends sitzt du mit deinem Partner auf dem Sofa. Eigentlich wolltet ihr deinen Erfolg feiern, vielleicht etwas essen gehen oder einfach nur gemeinsam glücklich sein. Doch dein Partner wirkt still, müde und leer. Seit Wochen geht es ihm nicht gut. Heute ist wie
8. Juli5 Min. Lesezeit


Die Angst, selbst psychisch zu erkranken: „Der Kopf hört nicht auf“
Vielleicht kennst du das auch: jede Stimmungsschwankung scheint einem verdächtig. Die eigenen Gefühle und das Verhalten werden ständig hinterfragt. Besonders in stressigen Lebensphasen tauchen diese Gedanken häufiger auf. Und je mehr man sich selbst beobachtet, desto größer wird die Angst. Ein Paradox, das viele kennen. Viele landen nachts wieder bei Google, machen Selbsttests oder suchen nach irgendeiner Bestätigung dafür, dass alles noch „normal“ ist. Und irgendwann fühlt s
1. Juli4 Min. Lesezeit


Wenn die eigenen Probleme plötzlich unwichtig wirken
Warum viele Angehörige ihre eigenen Sorgen immer weiter zurückstellen Deine Mutter ruft wieder an.Sie klingt erschöpft. Vielleicht weint sie. Vielleicht sagt sie nur leise: „Ich schaffe das alles nicht mehr.“ Und sofort schaltet bei dir alles um. Du hörst zu, beruhigst, organisierst, denkst mit. Währenddessen verschwinden deine eigenen Gedanken immer weiter im Hintergrund. Der Stress auf der Arbeit. Deine Erschöpfung. Die Kopfschmerzen seit Tagen. Die Tatsache, dass du selbst
24. Juni4 Min. Lesezeit


„Ich fühle nichts mehr“ – wenn aus Daueranspannung emotionale Abstumpfung wird
Dein Partner sitzt neben dir auf dem Sofa. Er erzählt von seiner ständigen Erschöpfung, seinen Ängsten, den Gedanken, die ihn nicht loslassen. Du hörst zu. Wie gestern. Wie letzte Woche. Wie schon so viele Male zuvor. Früher hat es dir das Herz gebrochen, ihn so zu sehen. Heute bleibt die altbekannte Welle aus Mitgefühl, Trauer und Hilflosigkeit aus. Stattdessen fühlst du gar nichts. Du spürst nur Leere und Müdigkeit. Und sofort meldet sich das schlechte Gewissen: „Was stimmt
17. Juni3 Min. Lesezeit


Rückzug bei Depressionen: Wenn deine Hilfe nicht ankommt
Dein Partner zieht sich immer weiter zurück. Die Tür zum Schlafzimmer bleibt häufiger geschlossen, gemeinsame Mahlzeiten werden seltener und Gespräche, die früher selbstverständlich waren, versanden bereits nach wenigen Worten. Obwohl ihr euch ständig seht, fühlt es sich an, als würde die Distanz zwischen euch von Tag zu Tag wachsen. Du möchtest Verantwortung übernehmen, du möchtest helfen - und trotzdem hast du das Gefühl, dass deine Hilfe einfach nicht ankommt. Über emotion
4. Juni5 Min. Lesezeit


Sozialer Vergleich und Self-Victimizing: Wenn das Leben der anderen leichter aussieht
Du scrollst durch Instagram. Eine Freundin postet Fotos mit ihrem Partner. Beide lachen, die Sonne scheint, alles wirkt so einfach. Du legst das Handy weg und blickst in dein Wohnzimmer. Dort sitzt dein eigener Partner, deine Mutter, dein Kind oder deine Schwester, und du weißt, dass heute wieder ein schwerer Tag wird. Die Depression hat sie fest im Griff. Oder die Angststörung. Oder die Sucht. Und in dir wächst dieser Gedanke, der sich anfühlt wie ein Stich in die Brust: „Wa
13. Mai6 Min. Lesezeit


Angst, etwas falsch zu machen: Warum der „perfekte Umgang" mit psychisch erkrankten Angehörigen eine Illusion ist
Ein Anruf am Samstagabend. Deine Schwester ist bereits vor einer Weile an Depressionen erkrankt. Sie sagt, sie wisse nicht mehr weiter. Und während sie spricht, rast in deinem Kopf ein einziger Gedanke: „Bitte nichts Falsches sagen. Bitte nicht alles schlimmer machen." Wer einen psychisch erkrankten Menschen begleitet, ob als Partner, Elternteil, Kind oder enger Freund, kennt diese Angst gut. Sie ist selten laut, aber dauerhaft präsent: die Sorge, mit einem unbedachten Satz,
22. Apr.6 Min. Lesezeit


„Was, wenn ich nicht mehr kann?“ – Die Angst vor dem eigenen Zusammenbruch
Stell dir vor, es ist Dienstagmorgen. Du hast die ganze Nacht nicht geschlafen, weil du dir Sorgen um die depressive Episode deines Partners gemacht hast. Dein Handy vibriert: Eine Nachricht von der Arbeit, eine Erinnerung an den Termin beim Kinderarzt und die Frage im Hinterkopf: „Habe ich heute schon eingekauft?“ In diesem Moment zieht sich dein Brustkorb zusammen. Es schießt dir ein Gedanke durch den Kopf: „Wenn ich jetzt wegbreche, bricht hier alles zusammen. Das geht nic
15. Apr.4 Min. Lesezeit


"Ich habe Sorge, dass es wieder passiert" – Rückfälle und Krisen mit affektiven Störungen
Ein erkrankter Dir nahestehender Mensch hat es geschafft, sich wieder einen stabilen Alltag aufzubauen. Dinge fühlen sich wieder sicherer an. Vielleicht sogar ein bisschen leichter. Trotzdem bleibt oft die Frage: „Was, wenn es wieder passiert?“ Die Angst, erneut in eine depressive oder manische Episode zu rutschen, begleitet nicht nur Menschen mit affektiven Störungen, sondern auch deren Angehörige. Vielleicht kennst du sie selbst oder erlebst sie bei einer nahestehenden Pers
8. Apr.7 Min. Lesezeit


Ich weiß langsam gar nicht mehr, wer ich eigentlich bin
Wenn eine nahestehende Person psychisch erkrankt, verändert sich auch das eigene Leben. Termine müssen organisiert und begleitet werden, wir stehen in Krisen zur Seite und versuchen so, den Alltag der Person zu stabilisieren. Wir denken nicht lange nach, wir handeln einfach. Doch mit der Zeit nimmt diese neue Rolle immer mehr Raum ein. Freizeit fühlt sich plötzlich egoistisch an und eigene Bedürfnisse werden aufgeschoben. Wir finden seltener Zeit für unsere Hobbys und soziale
25. März7 Min. Lesezeit


Depressiv und trotzdem (hoch)funktional?
Du gehst durch deinen Alltag und bist all den Aufgaben und Herausforderungen gewachsen. Doch währenddessen bist du womöglich immer wieder konfrontiert mit Gefühlen der Leere, der Freudlosigkeit, der Traurigkeit. Das mit dem Schlafen funktioniert auch nicht so gut und tagsüber fällt es dir immer wieder schwer, dich zu konzentrieren. Aber nicht so sehr, dass du Aufgaben nicht mehr erledigst. Ein Zustand, den du womöglich als “funktionale Depression” bezeichnen könntest. Was ist
4. Feb.5 Min. Lesezeit


Chronischer Stress: Wenn Anspannung zum Dauerzustand wird
Warum unser Nervensystem keine Pause mehr findet – und was wirklich hilft Stress gehört zum Alltag. Er hilft uns, aufmerksam zu bleiben, Herausforderungen zu meistern und kurzfristig über uns hinauszuwachsen. Problematisch wird Stress jedoch dann, wenn er nicht mehr abklingt. Wenn Anspannung nicht die Ausnahme bleibt, sondern zum Grundzustand wird, spricht die Psychologie von chronischem Stress. Chronischer Stress ist kein einzelnes Ereignis und kein plötzlicher Zusammenbruch
28. Jan.4 Min. Lesezeit


Helfen, ohne zu schaden – die Rolle von Angehörigen bei chronischen Schmerzen
Chronische Schmerzen betreffen nicht nur die Menschen, die sie Tag für Tag ertragen müssen – sie werfen auch weite Schatten auf ihr Umfeld. Partner:innen, Familienmitglieder und Freund:innen stehen plötzlich vor einer großen Herausforderung: Sie wollen unterstützen, trösten und entlasten, haben dabei aber oft die Sorge, etwas falsch zu machen. Wenn ein geliebter Mensch leidet, ist der Impuls klar: Man möchte sofort helfen. Doch genau hier beginnt die innere Zerrissenheit viel
29. Okt. 20257 Min. Lesezeit


Psychologische Sichtweisen auf chronischen Schmerz – warum die Psyche so wichtig ist
Wenn man an Schmerz denkt, denkt man meistens an etwas sehr Körperliches: Ein Signal aus dem Gewebe, das uns vor Gefahr warnen soll. Doch wer schon einmal länger unter Schmerzen gelitten hat, weiß, dass es damit nicht getan ist. Besonders bei chronischen Schmerzen, bei denen manchmal auch keine eindeutige körperliche Ursache gefunden wird, wird schnell deutlich: Der Körper allein erklärt nicht, warum Schmerzen bleiben, sich verstärken oder den Alltag so stark einschränken. Ge
22. Okt. 20256 Min. Lesezeit


Chronische Schmerzen – warum sie alles andere als eingebildet sind
Stell dir vor: Du hast seit Monaten Schmerzen. Du gehst von Arzt zu Arzt, lässt dich untersuchen, machst Tests – und trotzdem findet...
15. Okt. 20255 Min. Lesezeit


Schluss mit den Mythen – Typische Irrtürmer über psychische Erkrankungen
Vielleicht hast du es selbst schon mal erlebt, dass jemand sagte: „Ach, das ist doch nicht so schlimm“ oder „Da muss man sich eben mal...
8. Okt. 20255 Min. Lesezeit


Saisonale Affektive Störung Winterdepression verstehen: Wenn die Jahreszeit zur Belastung wird
Es ist zunächst normal, wenn man sich im Winter mal hier und da sehr schlapp und energielos fühlt. Doch wann genau wird es zu einer...
1. Okt. 20256 Min. Lesezeit


Leben in der Stille: Die schizoide Persönlichkeitsstörung verstehen (SPS)
Die schizoide Persönlichkeitsstörung verstehen – Rückzug, emotionale Distanziertheit und innere Autarkie im Fokus Die schizoide...
27. Aug. 20255 Min. Lesezeit
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