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Rock around the Blog!
Hier findest du spannende Blogartikel zu wechselnden Themen, geschrieben von Psychologiestudierenden. Zu allen Texten werden Quellen und weiterführende Informationen angeboten, damit ihr euch bei Interesse mit Informationen aus erster Hand versorgen könnt.
Los geht’s!


Grenzen setzen und trotzdem helfen – wie wir andere unterstützen, ohne uns selbst zu vergessen.
Es ist etwas Schönes, für andere Menschen da zu sein. Wir hören zu, helfen, wenn jemand Unterstützung braucht, und versuchen Lösungen zu finden, wenn das Leben schwierig wird. Anderen Menschen zu helfen, gibt uns das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun und gebraucht zu werden. Doch manchmal vergessen wir dabei einen wichtigen Menschen: uns selbst. Wir sagen Ja, obwohl wir eigentlich Nein meinen. Wir nehmen uns Zeit, obwohl wir selbst kaum noch Kraft haben. Wir stellen die Bedürfn
28. Okt.4 Min. Lesezeit


Mythos „Resilienz als Allheilmittel“
„Du musst einfach resilienter werden, dann ist alles besser.“ Vielleicht hast du diesen Satz schon öfter gehört. Vielleicht hast du ihn dir selbst gesagt, nachdem du wieder mal einen schwierigen Tag überstanden hast. Für einen psychisch erkrankten Menschen da zu sein, kostet Kraft. Wenn Resilienz als Lösung für alles präsentiert wird, klingt das zunächst hoffnungsvoll. Es kann sich aber auch wie eine weitere Aufgabe anfühlen. Der Gedanke „Wenn ich nur stark genug wäre, müsste
21. Okt.5 Min. Lesezeit


Kumulationseffekte: Wenn sich der Tag in dir staut
Dein Angehöriger fragt dich, was es heute zum Abendessen gibt. Wütend entgegnest du: „Koch doch einfach selbst was!“. Eigentlich wolltest du gar nicht so streng reagieren. Es tut dir leid. Jetzt hat dein Angehöriger den ganzen Frust des Tages abbekommen. Heute lief einfach gar nichts. In der Arbeit hat pausenlos das Telefon geklingelt. Zusätzlich war auch noch deine Kollegin krank. In der Mensa war dann noch das Gericht aus, auf das du dich gefreut hattest. Manchmal ist es ni
14. Okt.3 Min. Lesezeit


Die unsichtbare Last im Kopf – Warum uns auch kleine Entscheidungen viel Kraft kosten können
Du stehst abends in der Küche. Du weißt einfach nicht, was du kochen sollst. Du schaust in den Kühlschrank und machst ihn wieder zu. Oder du sitzt vor einer einfachen Textnachricht. Du liest sie fünfmal durch. Einfach, weil du unsicher bist, ob dein Tonfall richtig rüberkommt. Am Ende des Tages liegst du auf dem Sofa und fühlst dich mental völlig erschöpft. Dabei ist heute doch eigentlich gar nichts „Großes“ passiert. Keine handfeste Krise. Kein dramatischer Streit. Keine leb
7. Okt.6 Min. Lesezeit


Was uns stark macht: Schutzfaktoren für mehr Resilienz im Alltag
Es gibt Momente im Leben, in denen nichts mehr so läuft wie geplant. Eine unerwartete Veränderung, eine persönliche Krise, beruflicher Druck oder eine Zeit, in der einfach alles zu viel wird. Manchmal merken wir erst in solchen Situationen, welche Kraft in uns steckt – und wie wichtig Menschen, Beziehungen und kleine Dinge sind, die uns Halt geben. Doch warum gelingt es manchen Menschen nach schwierigen Zeiten wieder aufzustehen und neue Zuversicht zu finden? Und was hilft un
30. Sept.4 Min. Lesezeit


Erst funktionieren, dann an sich selbst denken: Warum wir Resilienz oft zu spät stärken.
„Ich muss nur noch diese Woche schaffen.“ Wie oft hast du diesen Satz schon gesagt oder von Kollegen, Freunden oder Familie gehört? Nur noch ein paar Termine, nur das eine Projekt noch, danach wird es entspannter. Die immer größer werdende Erschöpfung wird auf später verschoben – auf das Wochenende, den bevorstehenden Urlaub oder auf einen Moment der einfach mehr Ruhe hat. Doch was, wenn dieser Moment nicht oder erst sehr spät kommt? Wir funktionieren erstaunlich lange, auch
23. Sept.5 Min. Lesezeit


Hilfe annehmen ist Stärke: Warum niemand Krisen allein bewältigen muss
„Ich schaff das schon allein.“ Diesen Satz hast du bestimmt schon einmal gesagt. Doch was passiert, wenn wir irgendwann merken, dass wir es eben nicht allein schaffen? Manchmal gerät das Leben aus dem Gleichgewicht. Eine schwierige Situation, ein Rückschlag oder eine unerwartete Veränderung kann uns vor Herausforderungen stellen. Trotzdem fällt es vielen Menschen schwer, offen zu sagen „Ich brauche Hilfe.“ Wir denken oft, stark sein bedeutet, alles selbst schaffen zu müssen.
16. Sept.4 Min. Lesezeit


Wenn Stress zu viel wird
Du funktionierst nur noch. Du bist erschöpft. Hetzt von einem Termin zu nächsten. Zwischendurch klingelt das Handy. Und dann hast du auch noch das Rezept vergessen, dass du eigentlich einlösen wolltest. Kommt dir das bekannt vor? Der Alltag ist von Stress geprägt. Du als Angehörige:r merkst das oft besonders. Neben dem Versuch Arbeit und Privatleben zu jonglieren, organisierst du noch das Leben deines Angehörigen. Aber ist Stress immer was Schlechtes? In diesem Artikel erfähr
9. Sept.4 Min. Lesezeit


Stark bleiben, wenn das Leben schwierig wird: Die Kraft der Resilienz
Was passiert mit dir, wenn das Leben nicht nach Plan läuft? Pläne platzen oder verschieben sich, unerwartete Veränderungen kommen plötzlich, die schwierige Phase dauert doch länger als angenommen? Genau in solchen Situationen zeigt sich Resilienz. Wie widerstandsfähig sind wir und müssen wir immer stark sein? In diesem Artikel erfährst du, was Resilienz überhaupt ist, was uns resilient macht und wie sich Resilienz im Alltag zeigt und erlernen lässt. Was ist Resilienz? Sprüc
2. Sept.4 Min. Lesezeit


Warum fällt Loslassen so schwer? Was hinter emotionaler Abhängigkeit steckt.
Morgens wachst du auf und dein erster Blick geht aufs Handy. Hat die andere Person geschrieben? Im Laufe des Tages hängt deine Stimmung davon ab, wie eure Gespräche verlaufen. Ein liebevolles Wort gibt dir Sicherheit. Ein kurzer oder ausbleibender Kontakt löst Zweifel aus. Irgendwann merkst du, dass dein eigenes Wohlbefinden immer stärker davon abhängt, wie es der anderen Person geht. Kommt dir das bekannt vor? In diesem Artikel erfährst du, woran du emotionale Abhängigkeit e
12. Aug.4 Min. Lesezeit


Akzeptanz eigener Hilfsbedürftigkeit
Wie Glaubenssätze unser Handeln leiten Du gibst jeden Tag viel. Deine Zeit. Deine Kraft. Deine Aufmerksamkeit. Für Andere da zu sein, ist für dich selbstverständlich. Hilfe für dich selbst anzunehmen dagegen oft nicht. Vielleicht kennst du Gedanken wie: „Ich muss das allein schaffen.“ Oder: „Jetzt darf ich keine Schwäche zeigen.“ Solche Überzeugungen begleiten viele Angehörige psychisch erkrankter Menschen. Und manchmal machen sie das Leben schwerer, als es ohnehin schon ist.
29. Juli4 Min. Lesezeit


Zwischen Hoffnung und Druck
Wie du Menschen mit Depression begleiten kannst, ohne ungewollt Druck aufzubauen Dein Partner sitzt wieder mit dir am Tisch. Vor wenigen Tagen war selbst das Aufstehen kaum möglich. Heute trinkt ihr gemeinsam einen Kaffee. Ihr sprecht über Belangloses, vielleicht fällt sogar ein kleines Lächeln. Für einen Augenblick wirkt alles ein wenig leichter. Du merkst, wie sich Erleichterung breitmacht. Langsam geht es wieder aufwärts, denkst du hoffnungsvoll. Am liebsten würdest du sag
15. Juli5 Min. Lesezeit


Wenn Freude sich auf einmal falsch anfühlt: „Warum es fremd erscheint, glücklich zu sein, wenn ein geliebter Mensch leidet“
Dein Arbeitsvertrag für deinen neuen Traumjob liegt unterschrieben auf dem Tisch! Endlich! Monatelang hast du auf diesen Tag hingearbeitet, Bewerbungen geschrieben, Gespräche geführt und gehofft, dass es diesmal klappt. Abends sitzt du mit deinem Partner auf dem Sofa. Eigentlich wolltet ihr deinen Erfolg feiern, vielleicht etwas essen gehen oder einfach nur gemeinsam glücklich sein. Doch dein Partner wirkt still, müde und leer. Seit Wochen geht es ihm nicht gut. Heute ist wie
8. Juli5 Min. Lesezeit


Die Angst, selbst psychisch zu erkranken: „Der Kopf hört nicht auf“
Vielleicht kennst du das auch: jede Stimmungsschwankung scheint einem verdächtig. Die eigenen Gefühle und das Verhalten werden ständig hinterfragt. Besonders in stressigen Lebensphasen tauchen diese Gedanken häufiger auf. Und je mehr man sich selbst beobachtet, desto größer wird die Angst. Ein Paradox, das viele kennen. Viele landen nachts wieder bei Google, machen Selbsttests oder suchen nach irgendeiner Bestätigung dafür, dass alles noch „normal“ ist. Und irgendwann fühlt s
1. Juli4 Min. Lesezeit


Wenn die eigenen Probleme plötzlich unwichtig wirken
Warum viele Angehörige ihre eigenen Sorgen immer weiter zurückstellen Deine Mutter ruft wieder an. Sie klingt erschöpft. Vielleicht weint sie. Vielleicht sagt sie nur leise: „Ich schaffe das alles nicht mehr.“ Und sofort schaltet bei dir alles um. Du hörst zu, beruhigst, organisierst, denkst mit. Währenddessen verschwinden deine eigenen Gedanken immer weiter im Hintergrund. Der Stress auf der Arbeit. Deine Erschöpfung. Die Kopfschmerzen seit Tagen. Die Tatsache, dass du selbs
24. Juni4 Min. Lesezeit


„Ich fühle nichts mehr“ – wenn aus Daueranspannung emotionale Abstumpfung wird
Dein Partner sitzt neben dir auf dem Sofa. Er erzählt von seiner ständigen Erschöpfung, seinen Ängsten, den Gedanken, die ihn nicht loslassen. Du hörst zu. Wie gestern. Wie letzte Woche. Wie schon so viele Male zuvor. Früher hat es dir das Herz gebrochen, ihn so zu sehen. Heute bleibt die altbekannte Welle aus Mitgefühl, Trauer und Hilflosigkeit aus. Stattdessen fühlst du gar nichts. Du spürst nur Leere und Müdigkeit. Und sofort meldet sich das schlechte Gewissen: „Was stimmt
17. Juni3 Min. Lesezeit


Rückzug bei Depressionen: Wenn deine Hilfe nicht ankommt
Dein Partner zieht sich immer weiter zurück. Die Tür zum Schlafzimmer bleibt häufiger geschlossen, gemeinsame Mahlzeiten werden seltener und Gespräche, die früher selbstverständlich waren, versanden bereits nach wenigen Worten. Obwohl ihr euch ständig seht, fühlt es sich an, als würde die Distanz zwischen euch von Tag zu Tag wachsen. Du möchtest Verantwortung übernehmen, du möchtest helfen - und trotzdem hast du das Gefühl, dass deine Hilfe einfach nicht ankommt. Über emotion
4. Juni5 Min. Lesezeit


Sozialer Vergleich und Self-Victimizing: Wenn das Leben der anderen leichter aussieht
Du scrollst durch Instagram. Eine Freundin postet Fotos mit ihrem Partner. Beide lachen, die Sonne scheint, alles wirkt so einfach. Du legst das Handy weg und blickst in dein Wohnzimmer. Dort sitzt dein eigener Partner, deine Mutter, dein Kind oder deine Schwester, und du weißt, dass heute wieder ein schwerer Tag wird. Die Depression hat sie fest im Griff. Oder die Angststörung. Oder die Sucht. Und in dir wächst dieser Gedanke, der sich anfühlt wie ein Stich in die Brust: „Wa
13. Mai6 Min. Lesezeit


Angst, etwas falsch zu machen: Warum der „perfekte Umgang" mit psychisch erkrankten Angehörigen eine Illusion ist
Ein Anruf am Samstagabend. Deine Schwester ist bereits vor einer Weile an Depressionen erkrankt. Sie sagt, sie wisse nicht mehr weiter. Und während sie spricht, rast in deinem Kopf ein einziger Gedanke: „Bitte nichts Falsches sagen. Bitte nicht alles schlimmer machen." Wer einen psychisch erkrankten Menschen begleitet, ob als Partner, Elternteil, Kind oder enger Freund, kennt diese Angst gut. Sie ist selten laut, aber dauerhaft präsent: die Sorge, mit einem unbedachten Satz,
22. Apr.6 Min. Lesezeit


„Was, wenn ich nicht mehr kann?“ – Die Angst vor dem eigenen Zusammenbruch
Stell dir vor, es ist Dienstagmorgen. Du hast die ganze Nacht nicht geschlafen, weil du dir Sorgen um die depressive Episode deines Partners gemacht hast. Dein Handy vibriert: Eine Nachricht von der Arbeit, eine Erinnerung an den Termin beim Kinderarzt und die Frage im Hinterkopf: „Habe ich heute schon eingekauft?“ In diesem Moment zieht sich dein Brustkorb zusammen. Es schießt dir ein Gedanke durch den Kopf: „Wenn ich jetzt wegbreche, bricht hier alles zusammen. Das geht nic
15. Apr.4 Min. Lesezeit
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