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Rock around the Blog!
Hier findest du spannende Blogartikel zu wechselnden Themen, geschrieben von Psychologiestudierenden. Zu allen Texten werden Quellen und weiterführende Informationen angeboten, damit ihr euch bei Interesse mit Informationen aus erster Hand versorgen könnt.
Los geht’s!


Zwischen Hoffnung und Druck
Wie du Menschen mit Depression begleiten kannst, ohne ungewollt Druck aufzubauen Dein Partner sitzt wieder mit dir am Tisch. Vor wenigen Tagen war selbst das Aufstehen kaum möglich. Heute trinkt ihr gemeinsam einen Kaffee. Ihr sprecht über Belangloses, vielleicht fällt sogar ein kleines Lächeln. Für einen Augenblick wirkt alles ein wenig leichter. Du merkst, wie sich Erleichterung breitmacht. Langsam geht es wieder aufwärts, denkst du hoffnungsvoll. Am liebsten würdest du sag
15. Juli5 Min. Lesezeit


„Ich fühle nichts mehr“ – wenn aus Daueranspannung emotionale Abstumpfung wird
Dein Partner sitzt neben dir auf dem Sofa. Er erzählt von seiner ständigen Erschöpfung, seinen Ängsten, den Gedanken, die ihn nicht loslassen. Du hörst zu. Wie gestern. Wie letzte Woche. Wie schon so viele Male zuvor. Früher hat es dir das Herz gebrochen, ihn so zu sehen. Heute bleibt die altbekannte Welle aus Mitgefühl, Trauer und Hilflosigkeit aus. Stattdessen fühlst du gar nichts. Du spürst nur Leere und Müdigkeit. Und sofort meldet sich das schlechte Gewissen: „Was stimmt
17. Juni3 Min. Lesezeit


„Wo sind wir geblieben?“ - Wenn sich alles nur noch um die Erkrankung dreht
Du wolltest eigentlich nur erzählen, wie schön der Spaziergang am Morgen war oder was im Büro passiert ist, und kaum hast du angefangen, ist das Gespräch schon wieder dort, wo es in letzter Zeit fast immer landet: bei der Erkrankung deines Liebsten. Vielleicht kennst du das Gefühl, dass sich der gesamte Alltag um Negatives dreht und für das Leichte, Beiläufige kaum noch Raum bleibt. Dieser negative Fokus ist eine der stilleren Belastungen, von denen Angehörige berichten, und
10. Juni4 Min. Lesezeit


Rückzug bei Depressionen: Wenn deine Hilfe nicht ankommt
Dein Partner zieht sich immer weiter zurück. Die Tür zum Schlafzimmer bleibt häufiger geschlossen, gemeinsame Mahlzeiten werden seltener und Gespräche, die früher selbstverständlich waren, versanden bereits nach wenigen Worten. Obwohl ihr euch ständig seht, fühlt es sich an, als würde die Distanz zwischen euch von Tag zu Tag wachsen. Du möchtest Verantwortung übernehmen, du möchtest helfen - und trotzdem hast du das Gefühl, dass deine Hilfe einfach nicht ankommt. Über emotion
4. Juni5 Min. Lesezeit


Sozialer Vergleich und Self-Victimizing: Wenn das Leben der anderen leichter aussieht
Du scrollst durch Instagram. Eine Freundin postet Fotos mit ihrem Partner. Beide lachen, die Sonne scheint, alles wirkt so einfach. Du legst das Handy weg und blickst in dein Wohnzimmer. Dort sitzt dein eigener Partner, deine Mutter, dein Kind oder deine Schwester, und du weißt, dass heute wieder ein schwerer Tag wird. Die Depression hat sie fest im Griff. Oder die Angststörung. Oder die Sucht. Und in dir wächst dieser Gedanke, der sich anfühlt wie ein Stich in die Brust: „Wa
13. Mai6 Min. Lesezeit


Stigmatisierung im eigenen Umfeld – wie Vorurteile entstehen und was uns dann helfen kann
Bens Sohn hat eine ADHS-Diagnose. Bis jetzt hat er niemandem davon erzählt, denn im Internet stößt er immer wieder auf Kommentare, die ihn verunsichern. Der Tenor ist klar: ADHS sei eine reine Modediagnose – wären diese Kinder „richtig“ erzogen, gäbe es diese Probleme gar nicht. Solche Aussagen bleiben hängen. Sie lassen Zweifel aufkommen – nicht an der Diagnose, aber daran, wie andere darüber denken. Was, wenn sein Umfeld genauso urteilt? Wenn hinter seinem Rücken geredet wi
6. Mai6 Min. Lesezeit


Angst, etwas falsch zu machen: Warum der „perfekte Umgang" mit psychisch erkrankten Angehörigen eine Illusion ist
Ein Anruf am Samstagabend. Deine Schwester ist bereits vor einer Weile an Depressionen erkrankt. Sie sagt, sie wisse nicht mehr weiter. Und während sie spricht, rast in deinem Kopf ein einziger Gedanke: „Bitte nichts Falsches sagen. Bitte nicht alles schlimmer machen." Wer einen psychisch erkrankten Menschen begleitet, ob als Partner, Elternteil, Kind oder enger Freund, kennt diese Angst gut. Sie ist selten laut, aber dauerhaft präsent: die Sorge, mit einem unbedachten Satz,
22. Apr.6 Min. Lesezeit


„Was, wenn ich nicht mehr kann?“ – Die Angst vor dem eigenen Zusammenbruch
Stell dir vor, es ist Dienstagmorgen. Du hast die ganze Nacht nicht geschlafen, weil du dir Sorgen um die depressive Episode deines Partners gemacht hast. Dein Handy vibriert: Eine Nachricht von der Arbeit, eine Erinnerung an den Termin beim Kinderarzt und die Frage im Hinterkopf: „Habe ich heute schon eingekauft?“ In diesem Moment zieht sich dein Brustkorb zusammen. Es schießt dir ein Gedanke durch den Kopf: „Wenn ich jetzt wegbreche, bricht hier alles zusammen. Das geht nic
15. Apr.4 Min. Lesezeit


"Ich habe Sorge, dass es wieder passiert" – Rückfälle und Krisen mit affektiven Störungen
Ein erkrankter Dir nahestehender Mensch hat es geschafft, sich wieder einen stabilen Alltag aufzubauen. Dinge fühlen sich wieder sicherer an. Vielleicht sogar ein bisschen leichter. Trotzdem bleibt oft die Frage: „Was, wenn es wieder passiert?“ Die Angst, erneut in eine depressive oder manische Episode zu rutschen, begleitet nicht nur Menschen mit affektiven Störungen, sondern auch deren Angehörige. Vielleicht kennst du sie selbst oder erlebst sie bei einer nahestehenden Pers
8. Apr.7 Min. Lesezeit


„Ich weiß oft gar nicht, was Krankheit ist – und was Verhalten“
Es kann oft schwer sein, zwischen Verhalten und Symptom zu unterscheiden. Ist der Rückzug reines Desinteresse – oder Ausdruck einer Depression? Ist die Gereiztheit mangelnde Wertschätzung oder Teil der Erkrankung? Unsicherheit und Überforderung entstehen genau an dieser Stelle. Man möchte Rücksicht auf die besondere Situation eines nahestehenden Menschen nehmen, gleichzeitig weiß man gar nicht so genau, wie man reagieren soll. Dieser Zwiespalt kann zu Schuldgefühlen und Frust
4. März6 Min. Lesezeit


Depressiv und trotzdem (hoch)funktional?
Du gehst durch deinen Alltag und bist all den Aufgaben und Herausforderungen gewachsen. Doch währenddessen bist du womöglich immer wieder konfrontiert mit Gefühlen der Leere, der Freudlosigkeit, der Traurigkeit. Das mit dem Schlafen funktioniert auch nicht so gut und tagsüber fällt es dir immer wieder schwer, dich zu konzentrieren. Aber nicht so sehr, dass du Aufgaben nicht mehr erledigst. Ein Zustand, den du womöglich als “funktionale Depression” bezeichnen könntest. Was ist
4. Feb.5 Min. Lesezeit


Saisonale Affektive Störung Winterdepression verstehen: Wenn die Jahreszeit zur Belastung wird
Es ist zunächst normal, wenn man sich im Winter mal hier und da sehr schlapp und energielos fühlt. Doch wann genau wird es zu einer psychischen Belastung? Denn die Tage werden kürzer, das Sonnenlicht immer weniger und mit der Dunkelheit, die schon so früh einsetzt, zieht es bei vielen Menschen auch ein Stimmungstief ein. Müdigkeit, Antriebslosigkeit und gedrückte Stimmung sind bei vielen Menschen im Winter ein häufiges Phänomen, welches oft den ganzen Winter anhält. Doch wenn
1. Okt. 20256 Min. Lesezeit


Dependente Persönlichkeitsstörung
Warum dieses Thema relevant ist Die dependente Persönlichkeitsstörung (auch abhängige Persönlichkeitsstörung genannt) gehört zu den seltener diagnostizierten, aber klinisch bedeutsamen Persönlichkeitsstörungen des sogenannten Cluster C im DSM-5, das durch Angst und Furchtsamkeit geprägt ist. Während in der öffentlichen Wahrnehmung häufig Störungen wie Depression oder Borderline-Persönlichkeitsstörung im Vordergrund stehen, wird diese Persönlichkeitsstörung oft übersehen oder
17. Sept. 20255 Min. Lesezeit


Overthinking – Wenn Gedanken keine Pause machen
Kennst Du das Gefühl, wenn dein Kopf einfach nicht stillstehen will? Du liegst im Bett, möchtest eigentlich schlafen, aber dein Gehirn spult eine Endlosschleife ab: Was wäre wenn? Habe ich etwas falsch gemacht? Was, wenn morgen etwas schiefläuft? Dieses ständige Kreisen der Gedanken nennt man Overthinking. Was ist Overthinking eigentlich genau? Overthinking wird oft missverstanden. Viele Menschen denken, es bedeutet einfach „viel nachdenken“, doch es ist mehr als das. Overth
9. Juli 20253 Min. Lesezeit


Psychische Gesundheit im Leistungssport: Über Stigma, Druck und den Mut zum Wandel
Am 10. November 2009 nahm sich Fußballprofi Robert Enke das Leben. Er wird von einem Zug in der Nähe von Hannover erfasst und wurde nur 32 Jahre alt. Noch wenige Tage zuvor hatte er gegen den Hamburger SV das Tor gehütet und „funktioniert“. Kurze Zeit nach seinem Tod wird bekannt, dass er über Jahre hinweg an Depressionen litt. Aus Angst vor öffentlichen Reaktionen und möglichen Folgen für seine Profikarriere sprach er nur mit wenigen Menschen über seine Erkrankung und hatte
18. Juni 20255 Min. Lesezeit


Scham und Einsicht – Warum Burnout und Depression oft unerkannt bleiben und wie Angehörige helfen können!
Psychische Belastungen wie Burnout oder Depression gehören zu den häufigsten Gründen für lange Krankheitsphasen. Gleichzeitig fällt es vielen Betroffenen schwer, rechtzeitig Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Oft leiden sie still, versuchen weiter zu funktionieren oder reden sich ein, dass es „schon wieder besser wird“. Der Schritt zur Behandlung wird aufgeschoben. Manchmal leider mit schwerwiegenden Folgen. Es sind nicht nur fehlendes Wissen oder mangelnde Versorgung, di
14. Mai 20254 Min. Lesezeit


Intrinsische vs. extrinsische Motivation: Was Dich wirklich antreibt
Liest du, weil dich ein Thema interessiert, bist du intrinsisch motiviert. Liest du für eine gute Note, bist du extrinsisch motiviert. Warum Motivation so wichtig ist Motivation beeinflusst unser Verhalten, unsere Entscheidungen und unser Wohlbefinden. Sie entscheidet, ob wir morgens voller Energie aus dem Bett springen oder ob sich jeder Schritt wie ein Kraftakt anfühlt. Besonders im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen – sei es bei Dir selbst oder einer nahestehenden P
12. Feb. 20254 Min. Lesezeit


Adaptogene
Stress ist im alltäglichen Leben nicht zu vermeiden und auch ganz normal. Wenn wir stressigen Situationen ausgesetzt sind, so passt sich unser Körper daran an und reagiert entsprechend mit unterschiedlichen physiologischen Vorgängen zur Regulation. Wenn Stress allerdings chronisch wird, so kann dies zu verschiedenen unangenehmen Symptomen sowie körperlichen und psychischen Erkrankungen führen. Dazu gehören beispielsweise Bluthochdruck und Herzerkrankungen, aber auch Angststör
8. Jan. 20255 Min. Lesezeit


Türchen 13 – Tee zur Winterzeit
Zur kalten Jahreszeit ist es besonders schön, es sich mit einer warmen Tasse Tee so richtig gemütlich zu machen. Es wärmt uns von innen...
13. Dez. 20243 Min. Lesezeit


Umgang mit Rückschlägen: Realistische Erwartungen an den Genesungsprozess psychisch erkrankter Menschen
Foto von Andrea Piacquadio: https://www.pexels.com/de-de/foto/frau-im-weissen-tragershirt-beim-betrachten-eines-spiegels-3811809/ Der Weg zur Genesung von einer psychischen Erkrankung ist selten geradlinig. Es gibt oft Rückschläge, die für Betroffene und ihre Angehörigen herausfordernd sein können. Gerade für Angehörige ist es wichtig, realistische Erwartungen an den Genesungsprozess zu setzen und zu verstehen, wie sie den Erkrankten bestmöglich unterstützen können.
25. Sept. 20243 Min. Lesezeit
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