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Rock around the Blog!
Hier findest du spannende Blogartikel zu wechselnden Themen, geschrieben von Psychologiestudierenden. Zu allen Texten werden Quellen und weiterführende Informationen angeboten, damit ihr euch bei Interesse mit Informationen aus erster Hand versorgen könnt.
Los geht’s!


Mythos „Resilienz als Allheilmittel“
„Du musst einfach resilienter werden, dann ist alles besser.“ Vielleicht hast du diesen Satz schon öfter gehört. Vielleicht hast du ihn dir selbst gesagt, nachdem du wieder mal einen schwierigen Tag überstanden hast. Für einen psychisch erkrankten Menschen da zu sein, kostet Kraft. Wenn Resilienz als Lösung für alles präsentiert wird, klingt das zunächst hoffnungsvoll. Es kann sich aber auch wie eine weitere Aufgabe anfühlen. Der Gedanke „Wenn ich nur stark genug wäre, müsste
21. Okt.5 Min. Lesezeit


Kumulationseffekte: Wenn sich der Tag in dir staut
Dein Angehöriger fragt dich, was es heute zum Abendessen gibt. Wütend entgegnest du: „Koch doch einfach selbst was!“. Eigentlich wolltest du gar nicht so streng reagieren. Es tut dir leid. Jetzt hat dein Angehöriger den ganzen Frust des Tages abbekommen. Heute lief einfach gar nichts. In der Arbeit hat pausenlos das Telefon geklingelt. Zusätzlich war auch noch deine Kollegin krank. In der Mensa war dann noch das Gericht aus, auf das du dich gefreut hattest. Manchmal ist es ni
14. Okt.3 Min. Lesezeit


Was uns stark macht: Schutzfaktoren für mehr Resilienz im Alltag
Es gibt Momente im Leben, in denen nichts mehr so läuft wie geplant. Eine unerwartete Veränderung, eine persönliche Krise, beruflicher Druck oder eine Zeit, in der einfach alles zu viel wird. Manchmal merken wir erst in solchen Situationen, welche Kraft in uns steckt – und wie wichtig Menschen, Beziehungen und kleine Dinge sind, die uns Halt geben. Doch warum gelingt es manchen Menschen nach schwierigen Zeiten wieder aufzustehen und neue Zuversicht zu finden? Und was hilft un
30. Sept.4 Min. Lesezeit


Erst funktionieren, dann an sich selbst denken: Warum wir Resilienz oft zu spät stärken.
„Ich muss nur noch diese Woche schaffen.“ Wie oft hast du diesen Satz schon gesagt oder von Kollegen, Freunden oder Familie gehört? Nur noch ein paar Termine, nur das eine Projekt noch, danach wird es entspannter. Die immer größer werdende Erschöpfung wird auf später verschoben – auf das Wochenende, den bevorstehenden Urlaub oder auf einen Moment der einfach mehr Ruhe hat. Doch was, wenn dieser Moment nicht oder erst sehr spät kommt? Wir funktionieren erstaunlich lange, auch
23. Sept.5 Min. Lesezeit


Hilfe annehmen ist Stärke: Warum niemand Krisen allein bewältigen muss
„Ich schaff das schon allein.“ Diesen Satz hast du bestimmt schon einmal gesagt. Doch was passiert, wenn wir irgendwann merken, dass wir es eben nicht allein schaffen? Manchmal gerät das Leben aus dem Gleichgewicht. Eine schwierige Situation, ein Rückschlag oder eine unerwartete Veränderung kann uns vor Herausforderungen stellen. Trotzdem fällt es vielen Menschen schwer, offen zu sagen „Ich brauche Hilfe.“ Wir denken oft, stark sein bedeutet, alles selbst schaffen zu müssen.
16. Sept.4 Min. Lesezeit


Wenn Stress zu viel wird
Du funktionierst nur noch. Du bist erschöpft. Hetzt von einem Termin zu nächsten. Zwischendurch klingelt das Handy. Und dann hast du auch noch das Rezept vergessen, dass du eigentlich einlösen wolltest. Kommt dir das bekannt vor? Der Alltag ist von Stress geprägt. Du als Angehörige:r merkst das oft besonders. Neben dem Versuch Arbeit und Privatleben zu jonglieren, organisierst du noch das Leben deines Angehörigen. Aber ist Stress immer was Schlechtes? In diesem Artikel erfähr
9. Sept.4 Min. Lesezeit


Stark bleiben, wenn das Leben schwierig wird: Die Kraft der Resilienz
Was passiert mit dir, wenn das Leben nicht nach Plan läuft? Pläne platzen oder verschieben sich, unerwartete Veränderungen kommen plötzlich, die schwierige Phase dauert doch länger als angenommen? Genau in solchen Situationen zeigt sich Resilienz. Wie widerstandsfähig sind wir und müssen wir immer stark sein? In diesem Artikel erfährst du, was Resilienz überhaupt ist, was uns resilient macht und wie sich Resilienz im Alltag zeigt und erlernen lässt. Was ist Resilienz? Sprüc
2. Sept.4 Min. Lesezeit


Die Angst vor der Zukunft
Du hast den Gipfel des Berges erreicht. Mit Stolz richtest du deinen Blick in die Ferne. Ein wunderbares Gefühl durchströmt dich. Du schaust den Berg hinab und siehst den Weg, der hinter dir liegt. Die Mühen des Aufstiegs haben sich gelohnt. Dein Blick kehrt zurück, zu dem Weg, der vor dir liegt. Ein mulmiges Gefühl steigt in dir auf. Du fragst dich „Was wird mich erwarten?“. Genauso fühlen sich Zukunftsängste oft an. Besonders dann, wenn ein nahestehender Mensch erkrankt ist
26. Aug.4 Min. Lesezeit


„Was, wenn ich nicht mehr kann?“ – Die Angst vor dem eigenen Zusammenbruch
Stell dir vor, es ist Dienstagmorgen. Du hast die ganze Nacht nicht geschlafen, weil du dir Sorgen um die depressive Episode deines Partners gemacht hast. Dein Handy vibriert: Eine Nachricht von der Arbeit, eine Erinnerung an den Termin beim Kinderarzt und die Frage im Hinterkopf: „Habe ich heute schon eingekauft?“ In diesem Moment zieht sich dein Brustkorb zusammen. Es schießt dir ein Gedanke durch den Kopf: „Wenn ich jetzt wegbreche, bricht hier alles zusammen. Das geht nic
15. Apr.4 Min. Lesezeit


Ich weiß langsam gar nicht mehr, wer ich eigentlich bin
Wenn eine nahestehende Person psychisch erkrankt, verändert sich auch das eigene Leben. Termine müssen organisiert und begleitet werden, wir stehen in Krisen zur Seite und versuchen so, den Alltag der Person zu stabilisieren. Wir denken nicht lange nach, wir handeln einfach. Doch mit der Zeit nimmt diese neue Rolle immer mehr Raum ein. Freizeit fühlt sich plötzlich egoistisch an und eigene Bedürfnisse werden aufgeschoben. Wir finden seltener Zeit für unsere Hobbys und soziale
25. März7 Min. Lesezeit


"Ich merke, wie mein eigenes Leben immer kleiner wird"
Freunde fragen, ob du am Wochenende Zeit hast. Eine Einladung zum Geburtstag. Ein spontaner Kaffee nach der Arbeit. Dinge, die früher selbstverständlich waren. Und trotzdem sagst du immer öfter ab – nicht, weil du nicht möchtest, sondern weil gerade zu viel los ist. Weil dein Kopf schon voll ist. Weil du nicht weißt, wie stabil dein Angehöriger heute ist. Oder weil dir schlicht die Energie fehlt. Du gibst alles. Und trotzdem reicht es nie. Damit bist du nicht allein. Angehöri
11. März5 Min. Lesezeit


„Ich weiß oft gar nicht, was Krankheit ist – und was Verhalten“
Es kann oft schwer sein, zwischen Verhalten und Symptom zu unterscheiden. Ist der Rückzug reines Desinteresse – oder Ausdruck einer Depression? Ist die Gereiztheit mangelnde Wertschätzung oder Teil der Erkrankung? Unsicherheit und Überforderung entstehen genau an dieser Stelle. Man möchte Rücksicht auf die besondere Situation eines nahestehenden Menschen nehmen, gleichzeitig weiß man gar nicht so genau, wie man reagieren soll. Dieser Zwiespalt kann zu Schuldgefühlen und Frust
4. März6 Min. Lesezeit


„Ich habe Gefühle, die ich eigentlich nicht haben dürfte!“ – Weg von der Selbstverurteilung hin zur Selbstakzeptanz
Als Angehörige*r oder Begleitperson eines Menschen mit einer psychischen Erkrankung stehst du oft unter einem enormen, meist unsichtbaren Erwartungsdruck. Die eigene psychische Belastung wird häufig zugunsten der anderen Person zurückgestellt. Es entsteht oft der Eindruck, dass die Begleitung reibungslos funktionieren müsste, wenn man sich nur genug bemüht. Doch die Realität zeigt, dass es schnell zu emotionalen Konflikten kommen kann. Man investiert Zeit sowie Energie und is
25. Feb.5 Min. Lesezeit


Humor und Resilienz: Lachen als psychische Ressource
Humor wirkt auf den ersten Blick fehl am Platz, wenn das Leben schwer wird. Wenn Menschen krank sind, sich in Krisen befinden oder mit psychischer Belastung umgehen müssen erwarten wir Ernsthaftigkeit, Rückzug und klare Regeln im Umgang mit Gefühlen. Lachen scheint in solchen Situationen fast respektlos und unangebracht. Und doch begegnet uns Humor gerade dort immer wieder: in Therapiesituationen, in Selbsthilfegruppen, im Gespräch mit Angehörigen oder mitten in persönlichen
7. Jan.5 Min. Lesezeit


Self-Talk im Alltag: Was wir aus dem Leistungssport lernen können
Wie Angehörige von psychisch erkrankten Menschen die Kraft innerer Sprache nutzen können Vom Spielfeld ins Leben Im ersten Teil unserer Reihe ging es darum, wie Athlet:innen durch gezielte Selbstgespräche Leistung, Fokus und Gelassenheit verbessern können. Doch die Wirkung von innerer Sprache endet nicht beim Wettkampf. Auch im Alltag stehen Menschen unter mentalem Druck – besonders jene, die einen psychisch erkrankten Angehörigen begleiten. Zwischen Sorgen, Hilflosigkeit u
26. Nov. 20253 Min. Lesezeit


Helfen, ohne zu schaden – die Rolle von Angehörigen bei chronischen Schmerzen
Chronische Schmerzen betreffen nicht nur die Menschen, die sie Tag für Tag ertragen müssen – sie werfen auch weite Schatten auf ihr Umfeld. Partner:innen, Familienmitglieder und Freund:innen stehen plötzlich vor einer großen Herausforderung: Sie wollen unterstützen, trösten und entlasten, haben dabei aber oft die Sorge, etwas falsch zu machen. Wenn ein geliebter Mensch leidet, ist der Impuls klar: Man möchte sofort helfen. Doch genau hier beginnt die innere Zerrissenheit viel
29. Okt. 20257 Min. Lesezeit


Posttraumatisches Wachstum - wenn Leid zur Stärke wird
Traumatische Erlebnisse hinterlassen tiefe Spuren in der menschlichen Psyche. Schmerz, Angst und Kontrollverlust dominieren häufig das Bild psychischer Krisen. Doch aus diesen erschütternden Erfahrungen kann unter bestimmten Bedingungen auch etwas Unerwartetes hervorgehen: persönliches Wachstum. Dieses Phänomen, bekannt als posttraumatisches Wachstum (PTW), beschreibt positive psychologische Veränderungen, die Menschen infolge schwerer Lebenskrisen durchlaufen. Aktuelle Forsc
16. Juli 20256 Min. Lesezeit


Overthinking – Wenn Gedanken keine Pause machen
Kennst Du das Gefühl, wenn dein Kopf einfach nicht stillstehen will? Du liegst im Bett, möchtest eigentlich schlafen, aber dein Gehirn spult eine Endlosschleife ab: Was wäre wenn? Habe ich etwas falsch gemacht? Was, wenn morgen etwas schiefläuft? Dieses ständige Kreisen der Gedanken nennt man Overthinking. Was ist Overthinking eigentlich genau? Overthinking wird oft missverstanden. Viele Menschen denken, es bedeutet einfach „viel nachdenken“, doch es ist mehr als das. Overth
9. Juli 20253 Min. Lesezeit


Achtsamkeit als Resilienzfaktor: Wie Sie Ihre innere Stärke in belastenden Zeiten stärken können
Psychische Belastungen nehmen in Deutschland weiter zu und betreffen alle Altersgruppen. In einer aktuellen Umfrage der Techniker Krankenkasse gaben 64 % der Befragten an, sich mindestens manchmal gestresst zu fühlen, 28 % sogar häufig. Besonders alarmierend: Jede dritte Frau unter 35 Jahren leidet an psychischen Erkrankungen, darunter Depressionen und Angststörungen. Diese Zahlen zeigen nicht nur die Dringlichkeit für mehr Prävention und Unterstützung, sondern verdeutlichen
11. Juni 20254 Min. Lesezeit


Wenn die Welt zu viel wird: Wie wir mit Ohnmachtsgefühlen in Krisenzeiten umgehen können
Ständige Krisen und Unsicherheiten belasten unsere Psyche – oft ohne dass wir es bewusst merken. Dieser Artikel erklärt, warum wir in Stress geraten, und nutzt eine anschauliche Metapher, um typische Reaktionsmuster verständlich zu machen. Außerdem bekommst Du praktische Tipps, wie Du mit Ohnmachtsgefühlen umgehen und Deine innere Stärke stärken kannst. In den letzten Jahren hat sich unser Alltag stark verändert: Immer neue Krisen prasseln auf uns ein. Klimakrise, politische
4. Juni 20257 Min. Lesezeit
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