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Rock around the Blog!
Hier findest du spannende Blogartikel zu wechselnden Themen, geschrieben von Psychologiestudierenden. Zu allen Texten werden Quellen und weiterführende Informationen angeboten, damit ihr euch bei Interesse mit Informationen aus erster Hand versorgen könnt.
Los geht’s!


Hilfe annehmen ist Stärke: Warum niemand Krisen allein bewältigen muss
„Ich schaff das schon allein.“ Diesen Satz hast du bestimmt schon einmal gesagt. Doch was passiert, wenn wir irgendwann merken, dass wir es eben nicht allein schaffen? Manchmal gerät das Leben aus dem Gleichgewicht. Eine schwierige Situation, ein Rückschlag oder eine unerwartete Veränderung kann uns vor Herausforderungen stellen. Trotzdem fällt es vielen Menschen schwer, offen zu sagen „Ich brauche Hilfe.“ Wir denken oft, stark sein bedeutet, alles selbst schaffen zu müssen.
vor 4 Tagen4 Min. Lesezeit


Wenn Stress zu viel wird
Du funktionierst nur noch. Du bist erschöpft. Hetzt von einem Termin zu nächsten. Zwischendurch klingelt das Handy. Und dann hast du auch noch das Rezept vergessen, dass du eigentlich einlösen wolltest. Kommt dir das bekannt vor? Der Alltag ist von Stress geprägt. Du als Angehörige:r merkst das oft besonders. Neben dem Versuch Arbeit und Privatleben zu jonglieren, organisierst du noch das Leben deines Angehörigen. Aber ist Stress immer was Schlechtes? In diesem Artikel erfähr
9. Sept.4 Min. Lesezeit


Stark bleiben, wenn das Leben schwierig wird: Die Kraft der Resilienz
Was passiert mit dir, wenn das Leben nicht nach Plan läuft? Pläne platzen oder verschieben sich, unerwartete Veränderungen kommen plötzlich, die schwierige Phase dauert doch länger als angenommen? Genau in solchen Situationen zeigt sich Resilienz. Wie widerstandsfähig sind wir und müssen wir immer stark sein? In diesem Artikel erfährst du, was Resilienz überhaupt ist, was uns resilient macht und wie sich Resilienz im Alltag zeigt und erlernen lässt. Was ist Resilienz? Sprüc
2. Sept.4 Min. Lesezeit


Die Angst vor der Zukunft
Du hast den Gipfel des Berges erreicht. Mit Stolz richtest du deinen Blick in die Ferne. Ein wunderbares Gefühl durchströmt dich. Du schaust den Berg hinab und siehst den Weg, der hinter dir liegt. Die Mühen des Aufstiegs haben sich gelohnt. Dein Blick kehrt zurück, zu dem Weg, der vor dir liegt. Ein mulmiges Gefühl steigt in dir auf. Du fragst dich „Was wird mich erwarten?“. Genauso fühlen sich Zukunftsängste oft an. Besonders dann, wenn ein nahestehender Mensch erkrankt ist
26. Aug.4 Min. Lesezeit


„Was, wenn ich nicht mehr kann?“ – Die Angst vor dem eigenen Zusammenbruch
Stell dir vor, es ist Dienstagmorgen. Du hast die ganze Nacht nicht geschlafen, weil du dir Sorgen um die depressive Episode deines Partners gemacht hast. Dein Handy vibriert: Eine Nachricht von der Arbeit, eine Erinnerung an den Termin beim Kinderarzt und die Frage im Hinterkopf: „Habe ich heute schon eingekauft?“ In diesem Moment zieht sich dein Brustkorb zusammen. Es schießt dir ein Gedanke durch den Kopf: „Wenn ich jetzt wegbreche, bricht hier alles zusammen. Das geht nic
15. Apr.4 Min. Lesezeit


Ich weiß langsam gar nicht mehr, wer ich eigentlich bin
Wenn eine nahestehende Person psychisch erkrankt, verändert sich auch das eigene Leben. Termine müssen organisiert und begleitet werden, wir stehen in Krisen zur Seite und versuchen so, den Alltag der Person zu stabilisieren. Wir denken nicht lange nach, wir handeln einfach. Doch mit der Zeit nimmt diese neue Rolle immer mehr Raum ein. Freizeit fühlt sich plötzlich egoistisch an und eigene Bedürfnisse werden aufgeschoben. Wir finden seltener Zeit für unsere Hobbys und soziale
25. März7 Min. Lesezeit


"Ich merke, wie mein eigenes Leben immer kleiner wird"
Freunde fragen, ob du am Wochenende Zeit hast. Eine Einladung zum Geburtstag. Ein spontaner Kaffee nach der Arbeit. Dinge, die früher selbstverständlich waren. Und trotzdem sagst du immer öfter ab – nicht, weil du nicht möchtest, sondern weil gerade zu viel los ist. Weil dein Kopf schon voll ist. Weil du nicht weißt, wie stabil dein Angehöriger heute ist. Oder weil dir schlicht die Energie fehlt. Du gibst alles. Und trotzdem reicht es nie. Damit bist du nicht allein. Angehöri
11. März5 Min. Lesezeit


„Ich weiß oft gar nicht, was Krankheit ist – und was Verhalten“
Es kann oft schwer sein, zwischen Verhalten und Symptom zu unterscheiden. Ist der Rückzug reines Desinteresse – oder Ausdruck einer Depression? Ist die Gereiztheit mangelnde Wertschätzung oder Teil der Erkrankung? Unsicherheit und Überforderung entstehen genau an dieser Stelle. Man möchte Rücksicht auf die besondere Situation eines nahestehenden Menschen nehmen, gleichzeitig weiß man gar nicht so genau, wie man reagieren soll. Dieser Zwiespalt kann zu Schuldgefühlen und Frust
4. März6 Min. Lesezeit


„Ich habe Gefühle, die ich eigentlich nicht haben dürfte!“ – Weg von der Selbstverurteilung hin zur Selbstakzeptanz
Als Angehörige*r oder Begleitperson eines Menschen mit einer psychischen Erkrankung stehst du oft unter einem enormen, meist unsichtbaren Erwartungsdruck. Die eigene psychische Belastung wird häufig zugunsten der anderen Person zurückgestellt. Es entsteht oft der Eindruck, dass die Begleitung reibungslos funktionieren müsste, wenn man sich nur genug bemüht. Doch die Realität zeigt, dass es schnell zu emotionalen Konflikten kommen kann. Man investiert Zeit sowie Energie und is
25. Feb.5 Min. Lesezeit


Humor und Resilienz: Lachen als psychische Ressource
Humor wirkt auf den ersten Blick fehl am Platz, wenn das Leben schwer wird. Wenn Menschen krank sind, sich in Krisen befinden oder mit psychischer Belastung umgehen müssen erwarten wir Ernsthaftigkeit, Rückzug und klare Regeln im Umgang mit Gefühlen. Lachen scheint in solchen Situationen fast respektlos und unangebracht. Und doch begegnet uns Humor gerade dort immer wieder: in Therapiesituationen, in Selbsthilfegruppen, im Gespräch mit Angehörigen oder mitten in persönlichen
7. Jan.5 Min. Lesezeit


Self-Talk im Alltag: Was wir aus dem Leistungssport lernen können
Wie Angehörige von psychisch erkrankten Menschen die Kraft innerer Sprache nutzen können Vom Spielfeld ins Leben Im ersten Teil unserer Reihe ging es darum, wie Athlet:innen durch gezielte Selbstgespräche Leistung, Fokus und Gelassenheit verbessern können. Doch die Wirkung von innerer Sprache endet nicht beim Wettkampf. Auch im Alltag stehen Menschen unter mentalem Druck – besonders jene, die einen psychisch erkrankten Angehörigen begleiten. Zwischen Sorgen, Hilflosigkeit u
26. Nov. 20253 Min. Lesezeit


Helfen, ohne zu schaden – die Rolle von Angehörigen bei chronischen Schmerzen
Chronische Schmerzen betreffen nicht nur die Menschen, die sie Tag für Tag ertragen müssen – sie werfen auch weite Schatten auf ihr Umfeld. Partner:innen, Familienmitglieder und Freund:innen stehen plötzlich vor einer großen Herausforderung: Sie wollen unterstützen, trösten und entlasten, haben dabei aber oft die Sorge, etwas falsch zu machen. Wenn ein geliebter Mensch leidet, ist der Impuls klar: Man möchte sofort helfen. Doch genau hier beginnt die innere Zerrissenheit viel
29. Okt. 20257 Min. Lesezeit


Posttraumatisches Wachstum - wenn Leid zur Stärke wird
Traumatische Erlebnisse hinterlassen tiefe Spuren in der menschlichen Psyche. Schmerz, Angst und Kontrollverlust dominieren häufig das Bild psychischer Krisen. Doch aus diesen erschütternden Erfahrungen kann unter bestimmten Bedingungen auch etwas Unerwartetes hervorgehen: persönliches Wachstum. Dieses Phänomen, bekannt als posttraumatisches Wachstum (PTW), beschreibt positive psychologische Veränderungen, die Menschen infolge schwerer Lebenskrisen durchlaufen. Aktuelle Forsc
16. Juli 20256 Min. Lesezeit


Overthinking – Wenn Gedanken keine Pause machen
Kennst Du das Gefühl, wenn dein Kopf einfach nicht stillstehen will? Du liegst im Bett, möchtest eigentlich schlafen, aber dein Gehirn spult eine Endlosschleife ab: Was wäre wenn? Habe ich etwas falsch gemacht? Was, wenn morgen etwas schiefläuft? Dieses ständige Kreisen der Gedanken nennt man Overthinking. Was ist Overthinking eigentlich genau? Overthinking wird oft missverstanden. Viele Menschen denken, es bedeutet einfach „viel nachdenken“, doch es ist mehr als das. Overth
9. Juli 20253 Min. Lesezeit


Achtsamkeit als Resilienzfaktor: Wie Sie Ihre innere Stärke in belastenden Zeiten stärken können
Psychische Belastungen nehmen in Deutschland weiter zu und betreffen alle Altersgruppen. In einer aktuellen Umfrage der Techniker Krankenkasse gaben 64 % der Befragten an, sich mindestens manchmal gestresst zu fühlen, 28 % sogar häufig. Besonders alarmierend: Jede dritte Frau unter 35 Jahren leidet an psychischen Erkrankungen, darunter Depressionen und Angststörungen. Diese Zahlen zeigen nicht nur die Dringlichkeit für mehr Prävention und Unterstützung, sondern verdeutlichen
11. Juni 20254 Min. Lesezeit


Wenn die Welt zu viel wird: Wie wir mit Ohnmachtsgefühlen in Krisenzeiten umgehen können
Ständige Krisen und Unsicherheiten belasten unsere Psyche – oft ohne dass wir es bewusst merken. Dieser Artikel erklärt, warum wir in Stress geraten, und nutzt eine anschauliche Metapher, um typische Reaktionsmuster verständlich zu machen. Außerdem bekommst Du praktische Tipps, wie Du mit Ohnmachtsgefühlen umgehen und Deine innere Stärke stärken kannst. In den letzten Jahren hat sich unser Alltag stark verändert: Immer neue Krisen prasseln auf uns ein. Klimakrise, politische
4. Juni 20257 Min. Lesezeit


People Pleasing: Warum du nicht allen gefallen musst – und wie du dich davon befreist
Kennst du das Gefühl, ständig „Ja“ zu sagen, obwohl du eigentlich „Nein“ meinst? Fühlst du dich oft für das Glück anderer verantwortlich – sogar auf eigene Kosten? Dann bist du vielleicht ein sogenannter People Pleaser. In diesem Blogartikel schauen wir uns an, was hinter dem People Pleasing steckt, wie du erkennst, ob du betroffen bist – und wie du lernst, dich selbst wieder an erste Stelle zu setzen. Was ist People Pleasing? People Pleasing beschreibt ein Verhalten, bei dem
21. Mai 20255 Min. Lesezeit


Einsamkeit – damit bist du nicht allein!
Einsamkeit tut weh. Sie bringt emotionale Schmerzen mit sich und betrifft inzwischen weite Teile der Gesellschaft. Im Jahr 2017 fühlten sich 14,2 % der deutschen Bevölkerung einsam – 2021 waren es schon 48 %. Menschen, die sich dauerhaft einsam fühlen, haben ein erhöhtes Risiko für Depressionen, Angststörungen, Demenz, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes. Als Reaktion auf diese besorgniserregenden Entwicklungen veröffentlichte die Bundesregierung 2023 eine „Strateg
30. Apr. 20254 Min. Lesezeit


Bewältigungsstrategien verstehen: Coping-Strategien und ihre Eigenschaften
Coping-Strategien müssen kein Puzzle sein. Verstehe die Grundlagen und Du kannst deine Stressverarbeitung einfach ordnen. Wir alle erleben im Laufe des Lebens Situationen, die emotional belastend, stressig oder sogar überwältigend sein können. Der Verlust eines geliebten Menschen, eine berufliche Krise oder der Umgang mit einer psychischen Erkrankung im nahen Umfeld – all das erfordert Strategien, damit umzugehen. In der Psychologie spricht man in diesem Zusammenhang von Copi
12. März 20255 Min. Lesezeit
Optimismus
Was ist Optimismus? Optimismus beschreibt unsere Neigung zur Hoffnung auf das Gute und den Glauben daran, dass in dieser Welt alles gut wird. Optimisten sind gegenüber alltäglichen Geschehnissen positiv gestimmt. Sie glauben daran, dass positive Dinge eher als negative geschehen. Optimismus zeigt sich auch dadurch, dass wir positive Erwartungen an die Zukunft haben. Es zeigt sich als generelle Persönlichkeitseigenschaft (trait) und auch als optimistische Einstellung im moment
26. Feb. 20254 Min. Lesezeit
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