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Rock around the Blog!
Hier findest du spannende Blogartikel zu wechselnden Themen, geschrieben von Psychologiestudierenden. Zu allen Texten werden Quellen und weiterführende Informationen angeboten, damit ihr euch bei Interesse mit Informationen aus erster Hand versorgen könnt.
Los geht’s!


Wenn Freude sich auf einmal falsch anfühlt: „Warum es fremd erscheint, glücklich zu sein, wenn ein geliebter Mensch leidet“
Dein Arbeitsvertrag für deinen neuen Traumjob liegt unterschrieben auf dem Tisch! Endlich! Monatelang hast du auf diesen Tag hingearbeitet, Bewerbungen geschrieben, Gespräche geführt und gehofft, dass es diesmal klappt. Abends sitzt du mit deinem Partner auf dem Sofa. Eigentlich wolltet ihr deinen Erfolg feiern, vielleicht etwas essen gehen oder einfach nur gemeinsam glücklich sein. Doch dein Partner wirkt still, müde und leer. Seit Wochen geht es ihm nicht gut. Heute ist wie
8. Juli5 Min. Lesezeit


Die Angst, selbst psychisch zu erkranken: „Der Kopf hört nicht auf“
Vielleicht kennst du das auch: jede Stimmungsschwankung scheint einem verdächtig. Die eigenen Gefühle und das Verhalten werden ständig hinterfragt. Besonders in stressigen Lebensphasen tauchen diese Gedanken häufiger auf. Und je mehr man sich selbst beobachtet, desto größer wird die Angst. Ein Paradox, das viele kennen. Viele landen nachts wieder bei Google, machen Selbsttests oder suchen nach irgendeiner Bestätigung dafür, dass alles noch „normal“ ist. Und irgendwann fühlt s
1. Juli4 Min. Lesezeit


Angst, etwas falsch zu machen: Warum der „perfekte Umgang" mit psychisch erkrankten Angehörigen eine Illusion ist
Ein Anruf am Samstagabend. Deine Schwester ist bereits vor einer Weile an Depressionen erkrankt. Sie sagt, sie wisse nicht mehr weiter. Und während sie spricht, rast in deinem Kopf ein einziger Gedanke: „Bitte nichts Falsches sagen. Bitte nicht alles schlimmer machen." Wer einen psychisch erkrankten Menschen begleitet, ob als Partner, Elternteil, Kind oder enger Freund, kennt diese Angst gut. Sie ist selten laut, aber dauerhaft präsent: die Sorge, mit einem unbedachten Satz,
22. Apr.6 Min. Lesezeit


"Ich habe Sorge, dass es wieder passiert" – Rückfälle und Krisen mit affektiven Störungen
Ein erkrankter Dir nahestehender Mensch hat es geschafft, sich wieder einen stabilen Alltag aufzubauen. Dinge fühlen sich wieder sicherer an. Vielleicht sogar ein bisschen leichter. Trotzdem bleibt oft die Frage: „Was, wenn es wieder passiert?“ Die Angst, erneut in eine depressive oder manische Episode zu rutschen, begleitet nicht nur Menschen mit affektiven Störungen, sondern auch deren Angehörige. Vielleicht kennst du sie selbst oder erlebst sie bei einer nahestehenden Pers
8. Apr.7 Min. Lesezeit


Wenn Helfen zur Last wird: Der Kreislauf aus Verantwortung und schlechtem Gewissen
Du gönnst dir einen Abend für dich. Ein Buch, ein Bad, einfach nichts tun. Und dann kommt er, dieser leise, aber beharrliche Gedanke: Ich sollte eigentlich bei ihr sein. Ich sollte mich kümmern. Was, wenn gerade etwas passiert? Du legst das Buch weg. Die Entspannung ist weg. Und übrig bleibt ein schlechtes Gewissen, das sich anfühlt, als hättest du etwas Verbotenes getan, obwohl du doch nur kurz geatmet hast. Dieses Empfinden ist kein persönliches Scheitern, sondern eine logi
1. Apr.6 Min. Lesezeit


"Ich merke, wie mein eigenes Leben immer kleiner wird"
Freunde fragen, ob du am Wochenende Zeit hast. Eine Einladung zum Geburtstag. Ein spontaner Kaffee nach der Arbeit. Dinge, die früher selbstverständlich waren. Und trotzdem sagst du immer öfter ab – nicht, weil du nicht möchtest, sondern weil gerade zu viel los ist. Weil dein Kopf schon voll ist. Weil du nicht weißt, wie stabil dein Angehöriger heute ist. Oder weil dir schlicht die Energie fehlt. Du gibst alles. Und trotzdem reicht es nie. Damit bist du nicht allein. Angehöri
11. März5 Min. Lesezeit


Therapy Speak - wenn therapeutische Begriffe zu Alltagswörtern werden
Du stehst in der Küche und räumst gerade die Spülmaschine ein, während dein*e Partner*in am Tisch sitzt. Eigentlich ein normaler Abend. Du erwähnst beiläufig, dass du dich am Wochenende gerne mit Freunden treffen würdest – allein. Plötzlich verändert sich die Stimmung. Ein kurzes Schnauben, ein vorwurfsvoller Blick, ein Kommentar darüber, dass du „schon wieder flüchten würdest“. Du versuchst zu erklären, dass du einfach nur mal Zeit für dich brauchst, doch bevor du den Satz b
18. Feb.7 Min. Lesezeit


Kodependenz – wenn man nicht ohne den anderen kann
Es geht um das Beziehungsmuster Kodependenz, Co-Abhängigkeit, und was für Konsequenzen aus einem Leben in einer kodependenten Struktur entstehen können. Anschließend befassen wir uns mit den potenziellen langfristen Folgen und verfügbaren Ressourcen für betroffene Angehörige. Kodependenz? Interdependenz? Abhängigkeit? Der Begriff der Kodependenz beschreibt eine einseitige Abhängigkeit in einer sozialen Verbindung. Er ist abzugrenzen vom Begriff der Interdependenz, bei der e
17. Dez. 20257 Min. Lesezeit


Helfen, ohne zu schaden – die Rolle von Angehörigen bei chronischen Schmerzen
Chronische Schmerzen betreffen nicht nur die Menschen, die sie Tag für Tag ertragen müssen – sie werfen auch weite Schatten auf ihr Umfeld. Partner:innen, Familienmitglieder und Freund:innen stehen plötzlich vor einer großen Herausforderung: Sie wollen unterstützen, trösten und entlasten, haben dabei aber oft die Sorge, etwas falsch zu machen. Wenn ein geliebter Mensch leidet, ist der Impuls klar: Man möchte sofort helfen. Doch genau hier beginnt die innere Zerrissenheit viel
29. Okt. 20257 Min. Lesezeit


Chronische Schmerzen – warum sie alles andere als eingebildet sind
Stell dir vor: Du hast seit Monaten Schmerzen. Du gehst von Arzt zu Arzt, lässt dich untersuchen, machst Tests – und trotzdem findet niemand eine klare organische Ursache. In der Fachsprache spricht man da manchmal von “Ärztehopping” oder “Doctor Shopping”. Damit ist die wiederholte Suche nach medizinischer Hilfe gemeint, wenn keine eindeutige Diagnose gefunden wird – ein verständlicher Versuch, Antworten zu finden, um die Schmerzen in den Griff zu bekommen. Vielleicht hatte
15. Okt. 20255 Min. Lesezeit


Schluss mit den Mythen – Typische Irrtürmer über psychische Erkrankungen
Vielleicht hast du es selbst schon mal erlebt, dass jemand sagte: „Ach, das ist doch nicht so schlimm“ oder „Da muss man sich eben mal zusammenreißen“. Solche Sätze sind leider immer noch weit verbreitet – und sie zeigen, wie wenig wir oft über psychische Erkrankungen wissen. Dabei sind psychische Erkrankungen heutzutage kein Tabuthema mehr. Denn immer mehr Menschen sind im Laufe ihres Lebens davon betroffen. Und trotzdem: stoßen körperliche Erkrankungen und Belastungen in un
8. Okt. 20255 Min. Lesezeit


Perfektionismus – Wenn der innere Antreiber krank macht
Perfektionismus kann sich anfühlen, als würde man im eigenen Anspruch ertrinken. Nach außen kontrolliert, doch innerlich ringt man pausenlos nach Luft. Je mehr man sich bemüht, desto schwerer wird es, sich über Wasser zu halten. Perfektionismus klingt auf den ersten Blick positiv: hohe Ansprüche, Genauigkeit, ein starker Wille zur Leistung. Doch was, wenn dieser Anspruch über das Ziel hinausschießt? Wenn “gut” nie gut genug ist? Wissenschaftlich gesehen beschreibt Perfektioni
23. Juli 20254 Min. Lesezeit


Türchen 16 – Das Wir-Gefühl
Was ist das Wir-Gefühl und wie entsteht es? Das Wir-Gefühl beschreibt ein tiefes Gefühl der Zugehörigkeit und Verbundenheit innerhalb einer Gruppe oder Gemeinschaft. Es entsteht, wenn Menschen gemeinsame Werte, Interessen oder Ziele teilen und sich gegenseitig als gleichwertig anerkennen. Dabei ist es die wechselseitige Akzeptanz und das Teilen von Empfindungen essenziell. Anders als einfache Empathie ist das Wir-Gefühl ein gemeinsames Erleben, bei dem das Individuum Teil ei
16. Dez. 20242 Min. Lesezeit


Umgang mit Rückschlägen: Realistische Erwartungen an den Genesungsprozess psychisch erkrankter Menschen
Foto von Andrea Piacquadio: https://www.pexels.com/de-de/foto/frau-im-weissen-tragershirt-beim-betrachten-eines-spiegels-3811809/ Der Weg zur Genesung von einer psychischen Erkrankung ist selten geradlinig. Es gibt oft Rückschläge, die für Betroffene und ihre Angehörigen herausfordernd sein können. Gerade für Angehörige ist es wichtig, realistische Erwartungen an den Genesungsprozess zu setzen und zu verstehen, wie sie den Erkrankten bestmöglich unterstützen können.
25. Sept. 20243 Min. Lesezeit


Psychische Erkrankungen in der Familie: Wie Kinder unterstützt werden können
Foto von Ben White: https://unsplash.com/de/fotos/die-linke-hand-des-madchens-wickelt-sich-um-ein-kleinkind-wahrend-es-wahrend-der-goldenen-stunde-ein-buch-liest-EMZxDosijJ4 Psychische Erkrankungen betreffen nicht nur die betroffene Person selbst, sondern können das gesamte familiäre Umfeld erheblich belasten. Besonders Kinder können dabei stark belastet werden, wenn ein Elternteil oder ein anderes Familienmitglied mit einer psychischen Störung kämpft. In diesem Blogbeitrag g
18. Sept. 20243 Min. Lesezeit


PTBS: Verstehen, Erkennen und Unterstützen - Ein Leitfaden für Betroffene und Angehörige
Bild von RDNE Stock project: https://www.pexels.com/de-de/foto/menschen-sitzung-sitzen-frustration-7467939/ PTBS - vier Buchstaben, die man vielleicht schonmal gehört hat, aber was steckt wirklich dahinter? Was genau ist die Posttraumatische Belastungsstörung und wie beeinflusst sie das Leben der Betroffenen? In unserem heutigen Artikel tauchen wir in dieses komplexe Thema ein und liefern euch die wichtigsten Informationen rund um PTBS. Was ist PTBS? Die Posttraumatische Bela
4. Sept. 20243 Min. Lesezeit


Systemische Therapie - das Leben als Netz
Die Diagnose einer psychischen Erkrankung bei einem geliebten Menschen ist oft ein Schock. Gefühle von Hilflosigkeit, Angst und Verwirrung können überwältigend sein. Doch es gibt Wege, wie du als Angehöriger nicht nur den Betroffenen unterstützen, sondern auch selbst gestärkt aus dieser Situation hervorgehen kannst. Eine dieser Wege ist die systemische Therapie. In diesem Blogpost möchten wir dir zeigen, was systemische Therapie ist, wie sie funktioniert und wie sie dir und d
26. Juni 20244 Min. Lesezeit


Sex und die Psyche: Was muss man wissen und was kann man tun?
In der heutigen Gesellschaft ist das Thema Sexualität oft immer noch etwas was hinter verschlossenen Türen besprochen wird. Doch für Angehörige psychisch erkrankter Menschen und für diese Zielgruppe selbst kann das Thema Sex und Libido zu einer großen Herausforderung werden. Psychische Erkrankungen können das sexuelle Verlangen und die sexuelle Funktion erheblich beeinflussen, was oft zu Spannungen und Missverständnissen in Beziehungen führt. Dieser Blogpost soll Angehörigen
12. Juni 20245 Min. Lesezeit


Soziale Ängste überwinden – Impulse aus der kognitiven Verhaltenstherapie
https://pixabay.com/de/illustrations/silhouette-mann-motivation-sprung-936717/ Hast du dich auch schon einmal in der Gegenwart anderer Personen unwohl gefühlt? Vielleicht kennst du auch Menschen in deinem näheren Umfeld oder hast Angehörige, denen es so geht. Dann bist du damit nicht allein. Soziale Ängste sind bei vielen Menschen vorhanden, bei manchen auch in einer starken Ausprägung. Problematisch wird es dann, wenn sie den Alltag bestimmen und das berufliche und persönlic
15. Mai 20245 Min. Lesezeit


Angststörung: Der richtige Umgang mit Betroffenen
Foto von Joice Kelly: https://unsplash.com/de/fotos/mann-im-orangefarbenen-langarmhemd-sitzt-auf-grauer-couch-rXrMy7mXUEs Angststörungen sind weit verbreitet, werden aber dennoch oft missverstanden. In der zweiten Jahreshälfte von 2022 waren etwa 12 bis 15 Prozent aller Deutschen betroffen. Für diejenigen, die unter der unsichtbaren Last leiden, sind Ängste nicht einfach vorübergehende Sorgen oder normale Gefühle der Nervosität. Stattdessen kann es zu einem belastenden und üb
1. Mai 20245 Min. Lesezeit
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