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Rock around the Blog!
Hier findest du spannende Blogartikel zu wechselnden Themen, geschrieben von Psychologiestudierenden. Zu allen Texten werden Quellen und weiterführende Informationen angeboten, damit ihr euch bei Interesse mit Informationen aus erster Hand versorgen könnt.
Los geht’s!


Stark bleiben, wenn das Leben schwierig wird: Die Kraft der Resilienz
Was passiert mit dir, wenn das Leben nicht nach Plan läuft? Pläne platzen oder verschieben sich, unerwartete Veränderungen kommen plötzlich, die schwierige Phase dauert doch länger als angenommen? Genau in solchen Situationen zeigt sich Resilienz. Wie widerstandsfähig sind wir und müssen wir immer stark sein? In diesem Artikel erfährst du, was Resilienz überhaupt ist, was uns resilient macht und wie sich Resilienz im Alltag zeigt und erlernen lässt. Was ist Resilienz? Sprüc
vor 1 Tag4 Min. Lesezeit


Wenn sich eine Partnerschaft irgendwann wie Fürsorge anfühlt
Eigentlich wolltest du nur fragen, wie der Tag war. Doch aus ein paar Minuten werden fast zwei Stunden. Du hörst zu, tröstest und suchst nach Lösungen. Am nächsten Morgen erinnerst du an den Arzttermin, erledigst den Einkauf und beantwortest eine Nachricht, weil dein Partner gerade keine Kraft dafür hat. Das fühlt sich zunächst selbstverständlich an. Schließlich bedeutet Liebe auch, füreinander da zu sein. Doch irgendwann merkst du, dass immer mehr Verantwortung bei dir lande
5. Aug.4 Min. Lesezeit


Akzeptanz eigener Hilfsbedürftigkeit
Wie Glaubenssätze unser Handeln leiten Du gibst jeden Tag viel. Deine Zeit. Deine Kraft. Deine Aufmerksamkeit. Für Andere da zu sein, ist für dich selbstverständlich. Hilfe für dich selbst anzunehmen dagegen oft nicht. Vielleicht kennst du Gedanken wie: „Ich muss das allein schaffen.“ Oder: „Jetzt darf ich keine Schwäche zeigen.“ Solche Überzeugungen begleiten viele Angehörige psychisch erkrankter Menschen. Und manchmal machen sie das Leben schwerer, als es ohnehin schon ist.
29. Juli4 Min. Lesezeit


Wenn Freude sich auf einmal falsch anfühlt: „Warum es fremd erscheint, glücklich zu sein, wenn ein geliebter Mensch leidet“
Dein Arbeitsvertrag für deinen neuen Traumjob liegt unterschrieben auf dem Tisch! Endlich! Monatelang hast du auf diesen Tag hingearbeitet, Bewerbungen geschrieben, Gespräche geführt und gehofft, dass es diesmal klappt. Abends sitzt du mit deinem Partner auf dem Sofa. Eigentlich wolltet ihr deinen Erfolg feiern, vielleicht etwas essen gehen oder einfach nur gemeinsam glücklich sein. Doch dein Partner wirkt still, müde und leer. Seit Wochen geht es ihm nicht gut. Heute ist wie
8. Juli5 Min. Lesezeit


Die Angst, selbst psychisch zu erkranken: „Der Kopf hört nicht auf“
Vielleicht kennst du das auch: jede Stimmungsschwankung scheint einem verdächtig. Die eigenen Gefühle und das Verhalten werden ständig hinterfragt. Besonders in stressigen Lebensphasen tauchen diese Gedanken häufiger auf. Und je mehr man sich selbst beobachtet, desto größer wird die Angst. Ein Paradox, das viele kennen. Viele landen nachts wieder bei Google, machen Selbsttests oder suchen nach irgendeiner Bestätigung dafür, dass alles noch „normal“ ist. Und irgendwann fühlt s
1. Juli4 Min. Lesezeit


Wenn die eigenen Probleme plötzlich unwichtig wirken
Warum viele Angehörige ihre eigenen Sorgen immer weiter zurückstellen Deine Mutter ruft wieder an. Sie klingt erschöpft. Vielleicht weint sie. Vielleicht sagt sie nur leise: „Ich schaffe das alles nicht mehr.“ Und sofort schaltet bei dir alles um. Du hörst zu, beruhigst, organisierst, denkst mit. Währenddessen verschwinden deine eigenen Gedanken immer weiter im Hintergrund. Der Stress auf der Arbeit. Deine Erschöpfung. Die Kopfschmerzen seit Tagen. Die Tatsache, dass du selbs
24. Juni4 Min. Lesezeit


„Ich fühle nichts mehr“ – wenn aus Daueranspannung emotionale Abstumpfung wird
Dein Partner sitzt neben dir auf dem Sofa. Er erzählt von seiner ständigen Erschöpfung, seinen Ängsten, den Gedanken, die ihn nicht loslassen. Du hörst zu. Wie gestern. Wie letzte Woche. Wie schon so viele Male zuvor. Früher hat es dir das Herz gebrochen, ihn so zu sehen. Heute bleibt die altbekannte Welle aus Mitgefühl, Trauer und Hilflosigkeit aus. Stattdessen fühlst du gar nichts. Du spürst nur Leere und Müdigkeit. Und sofort meldet sich das schlechte Gewissen: „Was stimmt
17. Juni3 Min. Lesezeit


Unsichtbare Belastung im Job: Wenn niemand auf der Arbeit merkt, was du privat trägst
Du sitzt am Schreibtisch, der Bildschirm leuchtet, die Mail-Liste ist lang, und in deinem Kopf läuft parallel ein zweiter Film. Wie geht es ihr heute? Hat er seine Medikamente genommen? Was, wenn das Telefon klingelt? Wenn du Angehörige oder Angehöriger eines Menschen mit einer psychischen Erkrankung bist, kennst du dieses Doppelleben wahrscheinlich gut. Außen funktionierst du. Innen trägst du eine Last, von der die meisten Kolleginnen und Kollegen nichts wissen. Wenn der K
20. Mai3 Min. Lesezeit


Sozialer Vergleich und Self-Victimizing: Wenn das Leben der anderen leichter aussieht
Du scrollst durch Instagram. Eine Freundin postet Fotos mit ihrem Partner. Beide lachen, die Sonne scheint, alles wirkt so einfach. Du legst das Handy weg und blickst in dein Wohnzimmer. Dort sitzt dein eigener Partner, deine Mutter, dein Kind oder deine Schwester, und du weißt, dass heute wieder ein schwerer Tag wird. Die Depression hat sie fest im Griff. Oder die Angststörung. Oder die Sucht. Und in dir wächst dieser Gedanke, der sich anfühlt wie ein Stich in die Brust: „Wa
13. Mai6 Min. Lesezeit


Angst, etwas falsch zu machen: Warum der „perfekte Umgang" mit psychisch erkrankten Angehörigen eine Illusion ist
Ein Anruf am Samstagabend. Deine Schwester ist bereits vor einer Weile an Depressionen erkrankt. Sie sagt, sie wisse nicht mehr weiter. Und während sie spricht, rast in deinem Kopf ein einziger Gedanke: „Bitte nichts Falsches sagen. Bitte nicht alles schlimmer machen." Wer einen psychisch erkrankten Menschen begleitet, ob als Partner, Elternteil, Kind oder enger Freund, kennt diese Angst gut. Sie ist selten laut, aber dauerhaft präsent: die Sorge, mit einem unbedachten Satz,
22. Apr.6 Min. Lesezeit


„Was, wenn ich nicht mehr kann?“ – Die Angst vor dem eigenen Zusammenbruch
Stell dir vor, es ist Dienstagmorgen. Du hast die ganze Nacht nicht geschlafen, weil du dir Sorgen um die depressive Episode deines Partners gemacht hast. Dein Handy vibriert: Eine Nachricht von der Arbeit, eine Erinnerung an den Termin beim Kinderarzt und die Frage im Hinterkopf: „Habe ich heute schon eingekauft?“ In diesem Moment zieht sich dein Brustkorb zusammen. Es schießt dir ein Gedanke durch den Kopf: „Wenn ich jetzt wegbreche, bricht hier alles zusammen. Das geht nic
15. Apr.4 Min. Lesezeit


Wenn Helfen zur Last wird: Der Kreislauf aus Verantwortung und schlechtem Gewissen
Du gönnst dir einen Abend für dich. Ein Buch, ein Bad, einfach nichts tun. Und dann kommt er, dieser leise, aber beharrliche Gedanke: Ich sollte eigentlich bei ihr sein. Ich sollte mich kümmern. Was, wenn gerade etwas passiert? Du legst das Buch weg. Die Entspannung ist weg. Und übrig bleibt ein schlechtes Gewissen, das sich anfühlt, als hättest du etwas Verbotenes getan, obwohl du doch nur kurz geatmet hast. Dieses Empfinden ist kein persönliches Scheitern, sondern eine logi
1. Apr.6 Min. Lesezeit


Ich weiß langsam gar nicht mehr, wer ich eigentlich bin
Wenn eine nahestehende Person psychisch erkrankt, verändert sich auch das eigene Leben. Termine müssen organisiert und begleitet werden, wir stehen in Krisen zur Seite und versuchen so, den Alltag der Person zu stabilisieren. Wir denken nicht lange nach, wir handeln einfach. Doch mit der Zeit nimmt diese neue Rolle immer mehr Raum ein. Freizeit fühlt sich plötzlich egoistisch an und eigene Bedürfnisse werden aufgeschoben. Wir finden seltener Zeit für unsere Hobbys und soziale
25. März7 Min. Lesezeit


"Ich merke, wie mein eigenes Leben immer kleiner wird"
Freunde fragen, ob du am Wochenende Zeit hast. Eine Einladung zum Geburtstag. Ein spontaner Kaffee nach der Arbeit. Dinge, die früher selbstverständlich waren. Und trotzdem sagst du immer öfter ab – nicht, weil du nicht möchtest, sondern weil gerade zu viel los ist. Weil dein Kopf schon voll ist. Weil du nicht weißt, wie stabil dein Angehöriger heute ist. Oder weil dir schlicht die Energie fehlt. Du gibst alles. Und trotzdem reicht es nie. Damit bist du nicht allein. Angehöri
11. März5 Min. Lesezeit


„Ich habe Gefühle, die ich eigentlich nicht haben dürfte!“ – Weg von der Selbstverurteilung hin zur Selbstakzeptanz
Als Angehörige*r oder Begleitperson eines Menschen mit einer psychischen Erkrankung stehst du oft unter einem enormen, meist unsichtbaren Erwartungsdruck. Die eigene psychische Belastung wird häufig zugunsten der anderen Person zurückgestellt. Es entsteht oft der Eindruck, dass die Begleitung reibungslos funktionieren müsste, wenn man sich nur genug bemüht. Doch die Realität zeigt, dass es schnell zu emotionalen Konflikten kommen kann. Man investiert Zeit sowie Energie und is
25. Feb.5 Min. Lesezeit


Therapy Speak - wenn therapeutische Begriffe zu Alltagswörtern werden
Du stehst in der Küche und räumst gerade die Spülmaschine ein, während dein*e Partner*in am Tisch sitzt. Eigentlich ein normaler Abend. Du erwähnst beiläufig, dass du dich am Wochenende gerne mit Freunden treffen würdest – allein. Plötzlich verändert sich die Stimmung. Ein kurzes Schnauben, ein vorwurfsvoller Blick, ein Kommentar darüber, dass du „schon wieder flüchten würdest“. Du versuchst zu erklären, dass du einfach nur mal Zeit für dich brauchst, doch bevor du den Satz b
18. Feb.7 Min. Lesezeit


Chronischer Stress: Wenn Anspannung zum Dauerzustand wird
Warum unser Nervensystem keine Pause mehr findet – und was wirklich hilft Stress gehört zum Alltag. Er hilft uns, aufmerksam zu bleiben, Herausforderungen zu meistern und kurzfristig über uns hinauszuwachsen. Problematisch wird Stress jedoch dann, wenn er nicht mehr abklingt. Wenn Anspannung nicht die Ausnahme bleibt, sondern zum Grundzustand wird, spricht die Psychologie von chronischem Stress. Chronischer Stress ist kein einzelnes Ereignis und kein plötzlicher Zusammenbruch
28. Jan.4 Min. Lesezeit


Humor und Resilienz: Lachen als psychische Ressource
Humor wirkt auf den ersten Blick fehl am Platz, wenn das Leben schwer wird. Wenn Menschen krank sind, sich in Krisen befinden oder mit psychischer Belastung umgehen müssen erwarten wir Ernsthaftigkeit, Rückzug und klare Regeln im Umgang mit Gefühlen. Lachen scheint in solchen Situationen fast respektlos und unangebracht. Und doch begegnet uns Humor gerade dort immer wieder: in Therapiesituationen, in Selbsthilfegruppen, im Gespräch mit Angehörigen oder mitten in persönlichen
7. Jan.5 Min. Lesezeit


Nächstenliebe & Grenzen setzen: Warum beides zusammengehört
Wie wir empathisch handeln können, ohne uns selbst zu verlieren. Nächstenliebe ist eine der stärksten sozialen Kräfte, die wir kennen. Besonders in der Weihnachtszeit wird sie sichtbarer als sonst: Wir möchten für andere da sein, Harmonie schaffen, Erwartungen erfüllen und Beziehung leben. Doch genau dann geraten viele Menschen – vor allem Angehörige, Menschen in helfenden Rollen oder besonders empathische Persönlichkeiten – in einen inneren Konflikt: Wie viel kann ich geben
24. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Kunst: Kreative Wege der Emotionsregulation
Kreativität spielt für den Menschen schon lange eine große Rolle. In zahlreichen Kliniken mit multimodalen Behandlungsansätzen finden sich Angebote wie Kunst-, Musik- oder Tanztherapie. Doch nicht nur in therapeutischer Begleitung kann das Ausleben von Kreativität helfen. Auch allein zu Hause kannst du dir so etwas Gutes tun. Wir werfen also einen Blick auf die Malerei, auf Musik und Tanzen, und Stricken. Masche für Masche. Wer das Wort liest, denkt im ersten Moment vermutlic
24. Dez. 20257 Min. Lesezeit
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