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Rock around the Blog!
Hier findest du spannende Blogartikel zu wechselnden Themen, geschrieben von Psychologiestudierenden. Zu allen Texten werden Quellen und weiterführende Informationen angeboten, damit ihr euch bei Interesse mit Informationen aus erster Hand versorgen könnt.
Los geht’s!


Zwischen Hoffnung und Druck
Wie du Menschen mit Depression begleiten kannst, ohne ungewollt Druck aufzubauen Dein Partner sitzt wieder mit dir am Tisch. Vor wenigen Tagen war selbst das Aufstehen kaum möglich. Heute trinkt ihr gemeinsam einen Kaffee. Ihr sprecht über Belangloses, vielleicht fällt sogar ein kleines Lächeln. Für einen Augenblick wirkt alles ein wenig leichter. Du merkst, wie sich Erleichterung breitmacht. Langsam geht es wieder aufwärts, denkst du hoffnungsvoll. Am liebsten würdest du sag
vor 14 Stunden5 Min. Lesezeit


Wenn Freude sich auf einmal falsch anfühlt: „Warum es fremd erscheint, glücklich zu sein, wenn ein geliebter Mensch leidet“
Dein Arbeitsvertrag für deinen neuen Traumjob liegt unterschrieben auf dem Tisch! Endlich! Monatelang hast du auf diesen Tag hingearbeitet, Bewerbungen geschrieben, Gespräche geführt und gehofft, dass es diesmal klappt. Abends sitzt du mit deinem Partner auf dem Sofa. Eigentlich wolltet ihr deinen Erfolg feiern, vielleicht etwas essen gehen oder einfach nur gemeinsam glücklich sein. Doch dein Partner wirkt still, müde und leer. Seit Wochen geht es ihm nicht gut. Heute ist wie
8. Juli5 Min. Lesezeit


Leben im Gefühlschaos: Wie hältst du jemanden, der sich selbst nicht halten kann?
Was du als Angehörige über die emotional-instabile Persönlichkeitsstörung wissen solltest. Du kennst dieses Gefühl wahrscheinlich gut: Ein Moment läuft gut, und im nächsten ist alles anders. Heftiger Streit, dann wieder Nähe. Tiefe Erschöpfung auf deiner Seite, und gleichzeitig das Gefühl, irgendwie standhalten zu müssen. Wenn bei einem Menschen, den du liebst, eine emotional-instabile Persönlichkeitsstörung (EIPS) vorliegt, ist das oft genau diese Erfahrung. Täglich. Sie ent
27. Mai5 Min. Lesezeit


Stigmatisierung im eigenen Umfeld – wie Vorurteile entstehen und was uns dann helfen kann
Bens Sohn hat eine ADHS-Diagnose. Bis jetzt hat er niemandem davon erzählt, denn im Internet stößt er immer wieder auf Kommentare, die ihn verunsichern. Der Tenor ist klar: ADHS sei eine reine Modediagnose – wären diese Kinder „richtig“ erzogen, gäbe es diese Probleme gar nicht. Solche Aussagen bleiben hängen. Sie lassen Zweifel aufkommen – nicht an der Diagnose, aber daran, wie andere darüber denken. Was, wenn sein Umfeld genauso urteilt? Wenn hinter seinem Rücken geredet wi
6. Mai6 Min. Lesezeit


„Ich bin ständig wachsam, ich kann einfach nicht abschalten“
Kennst du dieses Gefühl, innerlich nie wirklich zur Ruhe zu kommen? Wenn eine Person, die du liebst, psychisch krank ist und deine Hilfe braucht, kannst du nie wirklich abschalten. In Gedanken bist du oft schon beim nächsten möglichen Problem, der nächsten Krise, dem nächsten Moment, in dem du gebraucht wirst. Mit der Zeit wird dieser Zustand zur Normalität. Du begleitest Termine, stehst in Krisen zur Seite und stabilisierst so den Alltag. Und mit der Zeit bist du vor allem e
29. Apr.6 Min. Lesezeit


„Was, wenn ich nicht mehr kann?“ – Die Angst vor dem eigenen Zusammenbruch
Stell dir vor, es ist Dienstagmorgen. Du hast die ganze Nacht nicht geschlafen, weil du dir Sorgen um die depressive Episode deines Partners gemacht hast. Dein Handy vibriert: Eine Nachricht von der Arbeit, eine Erinnerung an den Termin beim Kinderarzt und die Frage im Hinterkopf: „Habe ich heute schon eingekauft?“ In diesem Moment zieht sich dein Brustkorb zusammen. Es schießt dir ein Gedanke durch den Kopf: „Wenn ich jetzt wegbreche, bricht hier alles zusammen. Das geht nic
15. Apr.4 Min. Lesezeit
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