

Theory of Mind: Warum wir verstehen, was andere denken und fühlen
Unser Alltag ist grundlegend durch die Interaktion mit anderen Menschen gekennzeichnet. In einer Welt, die stark von sozialen Beziehungen und dem ständigen Austausch lebt, scheint die Verständigung häufig wie von selbst zu funktionieren. Diese vermeintliche Leichtigkeit täuscht jedoch oft darüber hinweg, wie schnell es zu Missverständnissen kommen kann: Man bereitet eine Überraschung vor und ist enttäuscht, weil der*die Partner*in nicht so reagiert wie erhofft. Oder es kommt
vor 1 Tag5 Min. Lesezeit


"Ich merke, wie mein eigenes Leben immer kleiner wird"
Freunde fragen, ob du am Wochenende Zeit hast. Eine Einladung zum Geburtstag. Ein spontaner Kaffee nach der Arbeit. Dinge, die früher selbstverständlich waren. Und trotzdem sagst du immer öfter ab – nicht, weil du nicht möchtest, sondern weil gerade zu viel los ist. Weil dein Kopf schon voll ist. Weil du nicht weißt, wie stabil dein Angehöriger heute ist. Oder weil dir schlicht die Energie fehlt. Du gibst alles. Und trotzdem reicht es nie. Damit bist du nicht allein. Angehöri
11. März5 Min. Lesezeit


„Ich weiß oft gar nicht, was Krankheit ist – und was Verhalten“
Es kann oft schwer sein, zwischen Verhalten und Symptom zu unterscheiden. Ist der Rückzug reines Desinteresse – oder Ausdruck einer Depression? Ist die Gereiztheit mangelnde Wertschätzung oder Teil der Erkrankung? Unsicherheit und Überforderung entstehen genau an dieser Stelle. Man möchte Rücksicht auf die besondere Situation eines nahestehenden Menschen nehmen, gleichzeitig weiß man gar nicht so genau, wie man reagieren soll. Dieser Zwiespalt kann zu Schuldgefühlen und Frust
4. März6 Min. Lesezeit


„Ich habe Gefühle, die ich eigentlich nicht haben dürfte!“ – Weg von der Selbstverurteilung hin zur Selbstakzeptanz
Als Angehörige*r oder Begleitperson eines Menschen mit einer psychischen Erkrankung stehst du oft unter einem enormen, meist unsichtbaren Erwartungsdruck. Die eigene psychische Belastung wird häufig zugunsten der anderen Person zurückgestellt. Es entsteht oft der Eindruck, dass die Begleitung reibungslos funktionieren müsste, wenn man sich nur genug bemüht. Doch die Realität zeigt, dass es schnell zu emotionalen Konflikten kommen kann. Man investiert Zeit sowie Energie und is
25. Feb.5 Min. Lesezeit


Therapy Speak - wenn therapeutische Begriffe zu Alltagswörtern werden
Du stehst in der Küche und räumst gerade die Spülmaschine ein, während dein*e Partner*in am Tisch sitzt. Eigentlich ein normaler Abend. Du erwähnst beiläufig, dass du dich am Wochenende gerne mit Freunden treffen würdest – allein. Plötzlich verändert sich die Stimmung. Ein kurzes Schnauben, ein vorwurfsvoller Blick, ein Kommentar darüber, dass du „schon wieder flüchten würdest“. Du versuchst zu erklären, dass du einfach nur mal Zeit für dich brauchst, doch bevor du den Satz b
18. Feb.7 Min. Lesezeit


Eskalation von Konflikten – wenn das Gespräch aus dem Ruder läuft
In einer Welt, die von sozialen Beziehungen und Kontakt zu anderen Menschen generell lebt, ist Kommunikation untereinander ein steter Faktor, der das Erleben und Verhalten eines jeden Menschen beeinflusst. Jede*r Leser*in dürfte jedoch auch solche Situationen aus dem Alltag kennen: Aus einem vermeintlich ruhigen Gespräch mit Freund*innen oder dem/der Partner*in entwickelt sich urplötzlich ein Streit, der droht, schnell und hitzig zu eskalieren. In diesem Blogartikel befassen
11. Feb.4 Min. Lesezeit


Depressiv und trotzdem (hoch)funktional?
Du gehst durch deinen Alltag und bist all den Aufgaben und Herausforderungen gewachsen. Doch währenddessen bist du womöglich immer wieder konfrontiert mit Gefühlen der Leere, der Freudlosigkeit, der Traurigkeit. Das mit dem Schlafen funktioniert auch nicht so gut und tagsüber fällt es dir immer wieder schwer, dich zu konzentrieren. Aber nicht so sehr, dass du Aufgaben nicht mehr erledigst. Ein Zustand, den du womöglich als “funktionale Depression” bezeichnen könntest. Was ist
4. Feb.5 Min. Lesezeit




