

„Ich fühle nichts mehr“ – wenn aus Daueranspannung emotionale Abstumpfung wird
Dein Partner sitzt neben dir auf dem Sofa. Er erzählt von seiner ständigen Erschöpfung, seinen Ängsten, den Gedanken, die ihn nicht loslassen. Du hörst zu. Wie gestern. Wie letzte Woche. Wie schon so viele Male zuvor. Früher hat es dir das Herz gebrochen, ihn so zu sehen. Heute bleibt die altbekannte Welle aus Mitgefühl, Trauer und Hilflosigkeit aus. Stattdessen fühlst du gar nichts. Du spürst nur Leere und Müdigkeit. Und sofort meldet sich das schlechte Gewissen: „Was stimmt
vor 1 Tag3 Min. Lesezeit


„Wo sind wir geblieben?“ - Wenn sich alles nur noch um die Erkrankung dreht
Du wolltest eigentlich nur erzählen, wie schön der Spaziergang am Morgen war oder was im Büro passiert ist, und kaum hast du angefangen, ist das Gespräch schon wieder dort, wo es in letzter Zeit fast immer landet: bei der Erkrankung deines Liebsten. Vielleicht kennst du das Gefühl, dass sich der gesamte Alltag um Negatives dreht und für das Leichte, Beiläufige kaum noch Raum bleibt. Dieser negative Fokus ist eine der stilleren Belastungen, von denen Angehörige berichten, und
10. Juni4 Min. Lesezeit


Rückzug bei Depressionen: Wenn deine Hilfe nicht ankommt
Dein Partner zieht sich immer weiter zurück. Die Tür zum Schlafzimmer bleibt häufiger geschlossen, gemeinsame Mahlzeiten werden seltener und Gespräche, die früher selbstverständlich waren, versanden bereits nach wenigen Worten. Obwohl ihr euch ständig seht, fühlt es sich an, als würde die Distanz zwischen euch von Tag zu Tag wachsen. Du möchtest Verantwortung übernehmen, du möchtest helfen - und trotzdem hast du das Gefühl, dass deine Hilfe einfach nicht ankommt. Über emotion
4. Juni5 Min. Lesezeit




