

"Ich habe Sorge, dass es wieder passiert" – Rückfälle und Krisen mit affektiven Störungen
Ein erkrankter Dir nahestehender Mensch hat es geschafft, sich wieder einen stabilen Alltag aufzubauen. Dinge fühlen sich wieder sicherer an. Vielleicht sogar ein bisschen leichter. Trotzdem bleibt oft die Frage: „Was, wenn es wieder passiert?“ Die Angst, erneut in eine depressive oder manische Episode zu rutschen, begleitet nicht nur Menschen mit affektiven Störungen, sondern auch deren Angehörige. Vielleicht kennst du sie selbst oder erlebst sie bei einer nahestehenden Pers
vor 5 Tagen7 Min. Lesezeit


Wenn Helfen zur Last wird: Der Kreislauf aus Verantwortung und schlechtem Gewissen
Du gönnst dir einen Abend für dich. Ein Buch, ein Bad, einfach nichts tun. Und dann kommt er, dieser leise, aber beharrliche Gedanke: Ich sollte eigentlich bei ihr sein. Ich sollte mich kümmern. Was, wenn gerade etwas passiert? Du legst das Buch weg. Die Entspannung ist weg. Und übrig bleibt ein schlechtes Gewissen, das sich anfühlt, als hättest du etwas Verbotenes getan, obwohl du doch nur kurz geatmet hast. Dieses Empfinden ist kein persönliches Scheitern, sondern eine logi
1. Apr.6 Min. Lesezeit


Ich weiß langsam gar nicht mehr, wer ich eigentlich bin
Wenn eine nahestehende Person psychisch erkrankt, verändert sich auch das eigene Leben. Termine müssen organisiert und begleitet werden, wir stehen in Krisen zur Seite und versuchen so, den Alltag der Person zu stabilisieren. Wir denken nicht lange nach, wir handeln einfach. Doch mit der Zeit nimmt diese neue Rolle immer mehr Raum ein. Freizeit fühlt sich plötzlich egoistisch an und eigene Bedürfnisse werden aufgeschoben. Wir finden seltener Zeit für unsere Hobbys und soziale
25. März7 Min. Lesezeit




